Arbeiten mit KI, Trainingsdesign & Wohnträume mit Monika Keil

Shownotes

Über meinen Gast:

Monika Keil

Trainerin, Impulsgeberin und Gestalterin merkwürdiger Seminare. Sie begleitet seit vielen Jahren Führungskräfte und Teams dabei, Spannungen anzusprechen, Präsenz zu zeigen und Räume für echte Entwicklung zu schaffen. Mit Klarheit, Humor und einer Haltung, die bleibt.

Hör- & Lesetipps

Newsletter | Prompt & Paula

Der berühmte Vierkanthof | Viakanta

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Welchen Elefanten möchtest du in deinem Leben endlich beim Namen nennen?

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00:00:11: Hallo und ein herzlich Willkommen zu

00:00:14: Lange Rede, kurzer Sinn -

00:00:16: Leben, Leute, Liquidität.

00:00:19: Mein Name ist Monika Maximilian und ich habe heute einen ganz besonderen Gast in meinem Gespräch.

00:00:28: Manche Menschen begegnen einem und bleiben.

00:00:33: Monika Keil ist für mich so ein Mensch.

00:00:36: Wir haben in einem Unternehmen in der Finanzdienstleistungsbranche angefangen.

00:00:43: Schon damals war ich fasziniert von dieser wunderbaren Frau, von ihrer Präsenz, von ihrer Energie und von ihrem MERKwürdigen Seminar.

00:00:56: Und ja, merkwürdig im Sinn des Wortes.

00:01:01: Sie hat Meetings gestaltet, die anders waren, die hängen geblieben sind.

00:01:07: Da wurde nicht geredet - oder nicht nur geredet - sondern es wurde gedacht, gelacht und reflektiert.

00:01:14: Und was mich besonders beeindruckt hat, nach Ihren Seminaren sind die Menschen und auch tatsächlich ich in die Umsetzung gekommen.

00:01:24: Genau das zeichnet sie bis heute aus.

00:01:28: Monika Keil schafft es, dass man sich erinnert, ob durch ihre einzigartige Seminartechnik, Taping – über das werden wir noch sprechen – und durch die Fähigkeit, Inhalte so lebendig zu vermitteln, dass sie sich im Kopf und Herzen festsetzen.

00:01:49: Heute, fast 25 Jahre später freue ich mich riesig, dass du hier in meinem Podcast zu Gast bist.

00:02:02: Monika, danke, dass du dir die Zeit genommen hast, herzukommen.

00:02:07: Wahnsinn.

00:02:08: So, wie ich dich kennengelernt habe, so ist jetzt auch die Einleitung.

00:02:11: Du bist ein wunderbarer, aufmerksamer Mensch.

00:02:14: Herzlichen Dank, dass ich heute bei dir sein darf.

00:02:17: Dankeschön.

00:02:18: Schau, jetzt kriege ich gleich wieder Tränen in den Augen vor lauter Rührung.

00:02:25: Aber ich möchte heute dir Fragen stellen, weil es mir so wichtig ist,

00:02:31: dass meine Hörerin und Hörer dich kennenlernen und was dich ausmacht.

00:02:37: Und das, was ganz besonders für mich wichtig ist,

00:02:40: was

00:02:42: war der Grund, dass du überhaupt Trainerin geworden bist?

00:02:45: Ein ganz ein besonderer Grund.

00:02:47: Und zwar, so passt eigentlich zusammen mit den 25 Jahren - 

00:02:51: vor fast fünfundzwanzig Jahren, hat es ein Ereignis gegeben, dass mich damals jemand gefragt hat, ob ich heiraten will und Kinder bekommen möchte und habe damals Nein gesagt.

00:03:02: So, ich bin sozusagen kinderlos geblieben und dann dachte ich, wenn ich keine Kinder habe, wen werde ich dann erziehen?

00:03:10: Und so war es für mich eigentlich, dass ich immer in eine Führungskraftrolle geschlüpft bin und wollte Menschen weiterentwickeln und weiterbringen.

00:03:19: Und so ist auch meine Trainerkarriere einstanden.

00:03:22: Mir ist es wichtig, was bringt Menschen in ihrem beruflichen Alltag wirklich weiter?

00:03:28: Ich durfte dich hier als Trainerin kennenlernen.

00:03:30: Ich durfte dich in Meetings erleben.

00:03:33: Wir haben ja doch eine sehr lange Zeit auch miteinander gehabt.

00:03:38: Und bitte sag mir, hat es einen Moment gegeben, der dich erkennen ließ, das genau ist mein Weg.

00:03:47: Ein besonderer Moment, hat es mehrere gegeben,

00:03:51: dass ich das Training Setting wirklich gewählt habe oder diese Raumgestaltung, die mich auch bewegt, war ein ganz besonderer Moment.

00:03:59: Das war damals in Istanbul, wie wir bei einem Strategiemeeting waren, wo die Vertriebsführungskräfte waren und das Hotelzimmer war wirklich wunderbar top.

00:04:12: Nur der Meetingraum war im Keller.

00:04:15: Drei Tage im Keller.

00:04:18: Finster wars und man kann sich ungefähr vorstellen, wenn die Abende länger wurden wie dann in der Früh, dass der morgendliche Denksport war beim Strategie-Meeting, nämlich sehr, ja, dunkel.

00:04:31: Und das hat mich eigentlich sehr bewegt und da ist das erste Mal für mich entstanden, dass der Raum einen wesentlicher Anteil hat an dem, wie wir uns fühlen, wie wir weiter denken können.

00:04:45: Und so hat sich für mich immer weiter herauskristallisiert, dass für mich eine Trainingsgestaltung mehr ist als der Inhalt oder Menschen zu berühren, sondern dass es auch um den Raum an sich geht, wie man sich dort hin bewegt, was davor und danach passieren wird.

00:05:00: Und so war einer dieser Momente, wo für mich entstanden ist, das Trainingsgestaltung,

00:05:07: Meeting, Präsenzgestaltung, mein Steckenpferd werden wird.

00:05:12: Ich bin so froh, dass du das auch machst, weil, liebe Hörerinnen, lieber Hörer, ich habe euch ja gesagt, die Monika und ich kennen uns schon fast 25 Jahre und ich durfte auch schon in Trainings oder Meetings oder Vorträgen sitzen, wo ich mir dachte,

00:05:30: nein,

00:05:31: nein, nicht schon wieder, ja, und wollte am liebsten

00:05:34: nach fünf Minuten rausgehen, ist aber nicht gegangen.

00:05:37: Und du hast dich ja tatsächlich darauf in deiner Selbstständigkeit spezialisiert, merkwürdige Seminare, Trainings, Coaching zu halten.

00:05:50: Natürlich in Unterstützung mit dem Raum.

00:05:53: Aber wie kam es dazu, beziehungsweise

00:05:55: was verstehst du unter merkwürdig?

00:06:01: Meistens ist es relativ negativ besetzt.

00:06:04: Okay, was war das jetzt merkwürdig?

00:06:06: Das bleibt eigentlich, fällt auf.

00:06:09: Und für mich ist merkwürdig im positiven Sinne, dass es würdig ist, es sich zu merken.

00:06:14: Das ist ungefähr so, wie wenn so ein pinkfarbener Flamingo auf einem Parkplatz steht, an dem wird man sich wahrscheinlich, wenn er sogar noch in Oberwart ist, auf jeden Fall erinnern.

00:06:22: Und genau so soll eben einfach ein Training für mich sein, dass man erlebt, dass man etwas erlebt, dass man etwas erzählen kann.

00:06:31: Ansonsten wird man sich nicht daran erinnern.

00:06:34: Schon wenn die Leute zum Beispiel zu mir zu einem Training kommen, passiert davor schon etwas.

00:06:39: Nämlich sie werden hingeführt zum Thema, sie werden eingeladen, zu sagen, was ihnen wichtig ist.

00:06:46: Die Auftragsklärung davor ist natürlich auch ein wesentlicher Punkt.

00:06:49: Und schon wenn sie bei uns bei der Tür reinkommen, ist es so, dass sie wissen worum es geht.

00:06:53: Sie haben davor schon gelacht und sie haben sich schon davor ein wenig näher kennengelernt.

00:06:59: Und das geht dann natürlich im Raum weiter mit der inhaltlichen Gestaltung, dass sie etwas erleben dürfen, über das sie dann wieder erzählen können.

00:07:07: Das bleibt tatsächlich in Erinnerung und es ist so notwendig in dieser Zeit, in der heutigen Zeit, wo aus meiner Sicht alles sehr pauschal geworden ist, alles sehr verallgemeinernd geworden ist, diese... Und das vermittelst du in jedem Gespräch nicht nur als Freundin, sondern ich weiß ja auch, wie du mit deinen Kundinnen und Kunden umgehst.

00:07:31: Dass sie etwas Besonderes sind.

00:07:33: Und jetzt ganz ehrlich, wer fühlt sich nicht gerne gut aufgehoben, willkommen.

00:07:41: Und diese Gabe hast du, stellst Leute, wirklich symbolisch auch auf ein Podest und bist ihnen gegenüber extrem wertschätzend.

00:07:51: Das zieht sich wie ein roter Faden ab dem Moment, wo man mit dir das erste Mal zu tun hat.

00:07:59: Ich kann euch auch nur aufrufen, schauts euch bitte die Homepage von Monika Keil an.

00:08:06: Allein schon dieses sympathische Foto, kein KI gesteuertes Foto, sondern wirklich, wie sie leibt und lebt.

00:08:16: Ich kann euch auch empfehlen, auf YouTube zu schauen, weil, was ich nicht gewusst habe, die Monika macht wunderbare Präsentationen, Kurzpräsentationen.

00:08:27: Und da möchte ich auch gleich schon überleiten zu deinem neuen Projekt, das du gestartet hast, nämlich das Arbeiten mit Copilot.

00:08:38: Und da musst du mir bitte jetzt helfen zu verstehen, was steckt dahinter?

00:08:43: Also ich bin ja ein Technik Nerd.

00:08:46: Grundsätzlich bin ich ja Kontrollerin und habe dann ja erst erkannt, dass es wichtig ist, dass man diese Zahlen natürlich auch präsentieren muss.

00:08:54: So haben wir uns natürlich auch kennengelernt vor diesen 25 Jahren über diese Ecke der Zahlen.

00:09:01: Und das, was mir bei uns wichtig war, ist, wenn irgendwo Zahlen in einem System drinnen sind, dann muss man die nicht irgendwo hinschreiben und extra wo hinschreiben, sondern man kann sie durch das System herauszaubern.

00:09:15: Und genau diese zauberhafte Art und Weise hat auch KI an sich.

00:09:20: KI ist irgendwie so wie ein unsichtbarer Butler, dass aus dieser Zahlen- und Datenwelt, in dieser Infoflut, die wir haben, genau mit einem Satz, mit einer Frage von dir herauszaubert.

00:09:31: Und das ist das, was mich einfach fasziniert, was KI jetzt wirklich möglich macht, aus dieser vielen Datenflut, die wir haben, mit einem Gespräch, so wie wir es jetzt zum Beispiel führen, über einen Dialog aus deiner Datenwelt herauszuarbeiten.

00:09:46: Und das kann vor allem Copilot, weil der in der Microsoft Welt zu Hause ist, wo im Normalfall gerade in Firmen viele Einzelunternehmer auch, ihre Datenwelt eigentlich schon geparkt haben.

00:09:58: Das heißt, man muss sie nicht - abgesehen von Rechtssicherheit - nicht woanders hinparken, sondern kann eigentlich da mit diesen Daten arbeiten und endlich diese E-Mails, die, wenn es nach einem Urlaub zurückkommt, nicht mehr durchsuchen muss, fünfhundert Stück, sondern einfach wieder einen Prompt absetzt und sagt so, bitte sortiere jetzt meine E-Mails nach Prioritäten, welche muss ich jetzt beantworten.

00:10:21: Und deswegen habe ich mich heuer sehr stark in das  KIgestützte Arbeiten verliebt, weil ich sehe, wie toll hier die Unterstützung ist.

00:10:31: Mich hat das heuer schon so unterstützt, dass ich endlich meine Kreativität wesentlich mehr ausleben konnte, als das nach vor einem Jahr war.

00:10:39: Ich bin dir so dankbar, dass du dieses Projekt gestartet hast und wir haben ja auch dazu schon telefoniert, weil ja, ich mag KI auch sehr gerne, aber ich sehe im meinen persönlichen Alltag, ich kann es nicht optimal nützen, weil ich eben kein technischer Nerd bin und ich jemandem für mich brauche, der mir sagt 

00:11:01: "das machst, das machst, das machst, auf dieses Knopferl drückst du" und das ist der Grund, warum ich dich auch gebeten habe, dich meiner anzunehmen.

00:11:11: Natürlich als bezahlte Kundin

00:11:13: oder bezahlende

00:11:14: Kundin, sagen wir mal so.

00:11:16: Weil ich merke, dass ich mich selbst in der KI Welt so verstrickt habe und anstatt dass es für mich eine Erleichterung geworden ist, ist es so zeitintensiv geworden und aktuell fühle ich für mich KI belastend.

00:11:34: Und wo siehst du hier die größte Chance, dass es kein Missverständnis mehr ist, sondern dass es so wie du sagst,

00:11:44: es soll das Leben erleichtern.

00:11:46: Ja, du bist eine, die anderen das Leben erleichtern möchten.

00:11:52: Wie darf ich das verstehen?

00:11:54: Also du hast schon gesagt, E-Mails sortieren zum Beispiel oder fällt dir noch eine andere Anwendung an, damit wird das ein bisschen

00:12:01: greifbarer machen?

00:12:02: Zum Beispiel jetzt gerade, wenn ich jetzt auf deine Situation mich konzentrieren würde, du hast ja Kundendaten.

00:12:08: Und deine Kunden bekommen natürlich ein perfektes Portfolio und eine Auswertung und genau diese Daten kann man schon automatisch aufbereiten lassen.

00:12:18: Weil die Daten selber hast du ja in einem rechtssicheren System und aus dem heraus ist es auch möglich schon einen Bericht zu zaubern oder deinen Newsletter

00:12:27: automatisch zu verfassen und einfach ein E-Mail rauszuschicken.

00:12:32: Und du musst das nicht selbst erarbeiten.

00:12:33: Also viele kleine Prozesse.

00:12:35: Man kann mit Outlook versenden lassen.

00:12:37: Also es gibt wirklich, es ist nicht ein Prompt, im Endeffekt, muss man sich den Arbeitsprozess ansehen, den du hast und mit Microsoft Copilot und den anderen Helfern im Hintergrund, kann man hier wirklich routinemäßige Arbeiten

00:12:56: erledigen lassen und dass du mehr Zeit dafür hast, dich wieder um die Weiterbildung zu kümmern, was du auch gerne machst und im Kundengespräch zu sein, weil das ist das, was dein Asset ja ist und was du besonders gut kannst.

00:13:11: Danke, dass ist lieb von dir.

00:13:12: Und genau deswegen habe ich ja gesagt, wir müssen zu sagen,

00:13:14: oder nicht, wir müssen,

00:13:16: das darf man ja in unserer Generation nicht mehr, oder ist nicht mehr en Vogue,

00:13:19: aber wir sollten unbedingt zusammenarbeiten.

00:13:22: Und du hast Newsletter angesprochen.

00:13:25: Und du hast ja selber einen Newsletter, wo man sich anmelden kann, richtig?

00:13:31: Genau.

00:13:32: Einfach auf meiner Webseite zum Prompt and Paula.

00:13:38: Bitte erzähle noch ein bisschen kurz, so Prompt and Paula, wer ist damit gemeint?

00:13:43: Also ich liebe es ja immer, in den Trainings auch gewisse Geschichten zu erzählen und den Dingen einen Namen zu geben.

00:13:49: Und für mich ist Prompt und Paula so die eben die Herausforderung, die du schilderst.

00:13:54: Einerseits der Prompt, wo man nicht einmal weiß, was das jetzt genau ist.

00:13:57: Und die Paula ist für mich aber so diese Leichtigkeit, die ins Spiel kommen soll.

00:14:01: Und beide Wege müssen halt befüllt werden sozusagen

00:14:04: und deswegen versuche ich mit kleinen Schritten, die noch Unwissenden heranzuführen, was ist denn überhaupt Microsoft Copilot

00:14:13: und was kann ich denn damit anstellen?

00:14:15: Weil die meisten, so wie du auch, wissen es noch gar nicht.

00:14:19: Es war gestern erst bei einem Vortrag, das war eine Assistententagung, wo auch ein Part war zum Thema KI gestütztes arbeiten

00:14:27: und von den 60 Assistentinnen waren erst zwei davon wirklich mit dem schon betraut.

00:14:36: Alle anderen wussten davon, haben es auch schon ein bisschen ausprobiert, aber was es jetzt genau machen kann oder für sie tun kann, ist noch ungewiss.

00:14:48: Also im Endeffekt darüber reden.

00:14:50: Ja.

00:14:51: Weiter erzählen, was geklappt hat, so wie es halt einfach am besten funktioniert.

00:14:56: Du bist da sicherlich die idealste Unterstützung

00:14:58: und was ich so charmant finde,

00:15:00: du unterstützt den Newsletter auch mit kurzen Videos.

00:15:06: Also ich habe ja jetzt schon mir einige Videos angeschaut, muss ich jetzt sagen in

00:15:10: Vorbereitung auf dieses Gespräch, weil ich mich auf gar keinen Fall getraut habe, nicht vorbereitet zu sein.

00:15:17: Komisch, diese Wirkung habe ich noch immer.

00:15:19: Gott sei Dank,

00:15:20: oder?

00:15:20: Ist das nicht schön?

00:15:22: Ich hab immer alles gemacht, was du gesagt hast, geht schon.

00:15:27: Moni Maxi macht das, Moni Maxi hat das gemacht.

00:15:31: Aber das ist für mich faszinierend, dass es nicht nur das gelesene Wort ist, sondern dass du das auch bildlich mit deinem Video unterstützt.

00:15:41: Und ich empfehle euch, abonniert den Newsletter von der Monika Keil.

00:15:46: Wie gesagt, das könnt ihr über ihre Homepage machen.

00:15:50: Ich möchte ein bisschen den Bogen spannen, nämlich du trainierst Führungskräfte,.

00:15:58: Unter anderem.

00:16:00: Und es gibt von dir eine Seminareihe, von der ja ich so beeindruckt bin, nämlich du hast den Begriff geprägt, der Elefant im Raum.

00:16:12: Was war der erste Elefant, dem du selbst begegnet bist?

00:16:17: Der erste Elefant.

00:16:18: Ich hab gesagt, du sollst keine Fragen stellen, auf die ich nicht vorbereitet bin.

00:16:23: Du hast mir erlaubt, eine Frage zu stellen, auf die du dich nicht vorbereitst.

00:16:27: Das ist sie jetzt.

00:16:29: Der rosa Elefant ist im Endeffekt für mich immer gewesen dieser Flurfunk.

00:16:34: Das ist nämlich ein riesengroßer rosa Elefant.

00:16:37: Diese Tratschereien, die bei der Kaffeemaschine entstehen.

00:16:42: Und wenn man dann aber in den Meetingraum geht und nichts davon mehr hört, 

00:16:47: aber man spürt es.

00:16:49: Und dann steht auf einmal dieser rosa Elefant riesengroß im Raum, keiner sagt was oder man spricht über andere Dinge, aber man spürt es.

00:16:59: Und das habe ich in meinem früheren Leben doch auch oft erlebt, dass einfach dort beim Flurunk, nämlich bei der Kaffeemaschine, die meisten Dinge passieren und die sollten aber auch in einem Meeting Platz haben.

00:17:16: Wir haben verlernt, oder sagen wir mal so, auch ich bin so aufgezogen worden, dass Konflikte etwas böses sind.

00:17:24: Dass Spannungen böse sind.

00:17:27: Und wir müssen aber lernen, Spannungen anzusprechen und auszuhalten.

00:17:35: Und aus einem Konflikt heraus, den es immer wieder geben wird, genau gut damit umzugehen.

00:17:41: Und deswegen ist mir das so ein Herzensand liegen, weil ich es mir selber schwer tue,

00:17:46: dass man Spannungen anspricht, dass man das einfach in einer strukturierten Art und Weise macht, immer wiederkehrend, dass sich jeder daran gewöhnt, auch etwas zu sagen, wenn es nicht passt.

00:17:57: Und endlich dieses blöde Sandwich Feedback in die Tonne schmeißt, weil es nix bringt.

00:18:02: Mit dem schönen Beginn, dem Mittelteil, was verpackt man am Ende noch was Schönes.

00:18:07: Das funktioniert nicht.

00:18:09: So sind wir einfach nicht gestrickt.

00:18:11: Hat das auch etwas mit gegenseitigem Vertrauen zu tun?

00:18:16: Wie nimmst du das in diesen Seminaren wahr mit deinen Teilnehmenden?

00:18:21: Weil im Endeffekt, also wir beide sind ja sehr oft harmoniesüchtig.

00:18:26: Ja, sehr oft.

00:18:28: Und ihr müsst schon wissen,

00:18:30: die Monika ist wirklich eine meiner engsten, engsten Freundinnen.

00:18:34: Und wir telefonieren auch sehr oft, wie wir etwas formulieren können, ob wir das auch ansprechen können.

00:18:43: Wieso fällt es uns so schwer?

00:18:47: Ist es das nicht geliebt zu werden?

00:18:50: Wir wollen ja Anerkennung.

00:18:51: Jedes Kind schon.

00:18:52: Wenn wir mal die Anerkennung haben, wir wollen gelobt und geschätzt werden.

00:18:57: Aber ... Das Negative wollen wir ja nicht hören.

00:19:03: Und wie schaffst du das?

00:19:06: Dass diese Dynamik im Seminarraum entsteht, dass die Leute sich tatsächlich, deine Teilnehmenden, so wohl fühlen, dass sie dann den Elefanten im Raum benennen.

00:19:19: Also es gibt natürlich ein paar Voraussetzungen oder Schritte davor, die zu klären sind.

00:19:24: Wichtig ist natürlich immer mit dem Auftraggeber selber,

00:19:30: wo stehen wir denn überhaupt?

00:19:32: Und das Zweite ist natürlich auch, dass man dann vom Auftraggeber vielleicht eine Seite hört, wenn man dann im Seminarraum steht und dann die Teilnehmer erlebt, vielleicht noch eine weitere Dynamik mitbekommt, mit der man gar nicht gerechnet hat.

00:19:46: Also ich spreche jetzt nicht von Konfliktsituationen, wo es jetzt brodelt.

00:19:49: In dem ist das Seminar jetzt nicht das Richtige, sondern es geht darum, wenn wir in einem normalen Setting sind, wo wir im normalen Alltag sind, wie schaffen wir es eigentlich, die Spannungen anzusprechen.

00:19:59: Also noch nicht in der Konfliktsituation selber, das ist über andere Wege, sondern wirklich in einem normalen Umfeld, wie wir es schaffen, die Konflikte oder die Spannungen, eigentlich die Spannungen anzusprechen.

00:20:09: Also eigentlich, wenn irgendwas in der Arbeit nicht passt, du kommst zu spät, immer wieder, und das ist aber natürlich, ein hat eine Auswirkung auf meine Arbeit, dann ... Wie spreche ich das an?

00:20:19: Und dafür ist dieser rosa Elefant im Raum, oder dieses Training der rosa Elefant, geeignet.

00:20:26: Und dieses Setting, das ich dadurch schaffe, ist im Endeffekt schon in der ersten Stunde, ist so ein Vertrauenssetting, das aufgebaut wird.

00:20:35: Das heißt, die Teilnehmer selber lernen sich einfach ganz anders von einer ganz anderen Seite mit ein bisschen Humor kennen.

00:20:41: Und dadurch ist die Situation schon total aufgelockert.

00:20:46: Und wir können dann wirklich an den anderen Themen weiterarbeiten.

00:20:50: Das klingt für mich wunderbar und ich wünsche mir so sehr, dass viele Firmen erkennen, dass man das auch ansprechen muss, damit hier was weitergeht.

00:21:03: Und natürlich würde es mich ganz besonders freuen, wenn sie dich dafür kontaktieren, um das mit dir auszuarbeiten.

00:21:11: Hättest du einen Rat an die Hörerin und den Hörer

00:21:16: um mutiger anzusprechen, was längst fällig ist?

00:21:19: Gibt es so einen ganz kurzen Ratschlag von deiner Seite her?

00:21:23: Das Wichtigste, was ich für mich entdeckt habe und was ich gerne weitergebe, ist, dass man selber eine andere Haltung bekommt, wenn es um das Thema Feedback geht.

00:21:35: Also ich ermutige auch Führungskräfte dazu, um Feedback zu fragen.

00:21:43: Also wie hast du mich in dieser Situation wahrgenommen?

00:21:46: Was passiert dadurch?

00:21:47: Wir sind als Führungskraft Vorbild.

00:21:49: Und ich muss jetzt nicht anordnen, dass dadurch wer anderer dieses Verhalten nachmacht, sondern man imitiert.

00:21:58: Wenn die Mitarbeiter erkennen, dass auch eine Führungskraft sich Feedback einholt, werden sie das auch umgekehrt machen.

00:22:04: Und so bekommt man eine ganz andere Kultur.

00:22:07: Also mittlerweile mache ich es so, direkt, ich frag dann um Feedback und sage, Du darfst mir Feedback erteilen, dann bin ich bereit.

00:22:19: Dann bin ich offen dafür und dann bin ich jetzt genau in dieser lernenden Haltung, wo ich sage genau und jetzt möchte ich mich weiterentwickeln.

00:22:26: Okay, kennst du auch diese Situationen,

00:22:29: es gibt ja so Menschen, die zu allem ihren Senf geben und was mich rasend macht, ungefragt Feedback zu bekommen. Wenn dann Menschen anrufen

00:22:42: und ohne dass ich noch irgendein Wort gesagt habe, mir gleich erklären, was ich in einem Video besser machen hätte können oder wie ich besser mich darstellen hätte können oder wie ich meine Preispolitik zu gestalten habe, das macht mich rasend.

00:22:57: Wie gehst denn du damit um,

00:22:59: wenn man dir ungefragt seinen Senf dazu gibt?

00:23:04: Also mittlerweile relativ kurz und knackig.

00:23:07: Danke für dein Feedback.

00:23:09: Okay, ich nehme es zur Kenntnis.

00:23:11: Da kann ich noch was von dir lernen.

00:23:15: Weil ich dann schon noch sehr gerne in in die Rechtfertigung gehe

00:23:19: und nachher, lege ich zum Beispiel, ich kann mich an ein solches Telefonat vor einigen Wochen erinnern.

00:23:25: Und da haben wir gedacht, das gibt's ja nicht.

00:23:27: Es ist 20:13,

00:23:29: ich hab dich gar nicht gefragt.

00:23:34: Ich möcht unbedingt über deine Realisierung deines Traums reden.

00:23:42: Ich muss dir liebe Hörerin und Hörer sagen, die Monika und ihr Mann haben sich einen langgehegten Traum erfüllt, nämlich einen Vierkanter im Südburgenland zu kaufen und diesen zu renovieren.

00:24:00: Gut, da gibt

00:24:00: es unterschiedliche Ansichten.

00:24:03: Bitte erzähl mir überhaupt, wie kam es zu dieser Idee und was stand dahinter, diesen Traum sich zu erfüllen?

00:24:11: Na gut, sagen wir mal so, der Wolfgang und ich kannten uns zu dieser Zeit noch gar nicht zu lange.

00:24:15: Wir sind erst zwei Jahre davor zusammengekommen.

00:24:19: Was ich damals noch immer nicht wusste, obwohl ich schon länger mit ihm zusammengearbeitet habe, dass der Wolfgang gerne redet über Dinge.

00:24:27: Und ich bin ja, wie du weißt, eine Umsetzerin.

00:24:30: Also wenn man mir was erzählt oder sagt oder eine Idee bringt, dann ist das für mich ein klarer Auftrag zum Handeln.

00:24:36: Und wie es halt so war in einem Urlaub in Thailand, glaube ich, war das zum Schluss, haben wir darüber philosophiert, wie das halt wäre, einfach so einen Vierkanthof zu haben, wo man halt von Wien rausfährt, dass man nur so eineinhalb Stunden fährt.

00:24:51: Und das wäre doch eine super Idee ein Vierkanthof,

00:24:53: das würde dem Wolfgang so gut gefallen werden, du hast so einen abgeschlossenen Bereich, kannst dich zurückziehen und so weiter.

00:24:59: Und für den Wolfgang war das einfach nur so ein Ding, er hat mir das erzählt.

00:25:04: Ja, was habe ich gemacht nach dem Urlaub?

00:25:06: Ich bin sofort ins Internet gegangen und hab drei Vierkanthöfe rausgesucht und hab gesagt, so, das sind die drei.

00:25:18: Fahren wir uns die jetzt anschauen?

00:25:19: Also den Blick, diesen Blick werde ich auch nie vergessen, wie mich der Wolfgang mit großen Augen angeschaut hat.

00:25:25: Und ja, wir haben uns diese drei Vierkanthöfe natürlich angeschaut und dann bin ich in diesem einen drinnen gestanden und das war für mich so wie ein Ankommen, ich bin in dem Innenhof gestanden und hab mir gedacht, das fühlt sich an

00:25:43: als wär ich da schon immer gewesen.

00:25:45: Es war einfach ruhig, ganz ruhig.

00:25:48: Du hast die Vogel zwitschern gehört, das war Ende Oktober.

00:25:51: Und du hattest die Sonne von jedem Blickwinkel, der irgendwo in einen Eck hineingeschaut hat, der Sonnenstrahl.

00:25:58: Und das war meine Sicht.

00:26:02: Und der Wolfgang hat sich nur gedacht, ma 

00:26:05: das schaut aus wie Hinterholz 8.

00:26:07: Ich glaube, viele

00:26:08: in unserem Alter kennen diesen Film.

00:26:13: Und wenn nicht, dann kann ich nur

00:26:14: anraten, sich diesen anzuschauen.

00:26:16: Vor allem, wenn man diesen Gedanken hat, man möchte einen Haus sich kaufen, dass man gerne saniert.

00:26:24: Und das wird ja schon.

00:26:26: Wobei ich auch sagen muss, jetzt, weil wir schon darüber sprechen, es ist ja, der Stipschitz, der hat jetzt auch die Uhudlerverschwörung verfilmt.

00:26:34: Und wenn ihr euch diesen Film anschaut, und einen dieser Höfe entdeckt, so hat der vorher ausgeschaut.

00:26:43: Und jetzt haben wir dann, also jetzt in den letzten Jahren haben wir den Hof renoviert, aber das war eigentlich gar nicht geplant für uns, weil das nur als Wochenenddomizil gedacht war.

00:26:56: Und damals hat uns eben, von unserem Chef, die Handwerker empfohlen, die uns eigentlich nur das Badezimmer sanieren wollten.

00:27:06: Ja, das Badezimmer, der Running Gag ist, das Badezimmer ist dann acht Jahre lang nicht saniert worden, dafür sonst der ganze andere Hof.

00:27:19: Ja, und so ist das halt entstanden.

00:27:21: Also das ist eigentlich eine Idee gewesen, die wir mit Stärken Schwächen Analyse, mit Unterschrift, also ganz strukturiert analysiert haben, und dann zum Renovieren begonnen haben.

00:27:35: Und dann hat sich für mich so irgendwann einmal die Entscheidung gestellt, wo leben wir denn zukünftig?

00:27:46: Und mir hat natürlich dieser Gedanke, dieses stille Leben am Land mit dem Internet, was damals schon aufgekommen ist, dass man auch im Homeoffice arbeiten darf

00:27:58: und da haben wir uns gesagt, ich habe mir halt die Frage gestellt, was machen wir denn?

00:28:01: Und dann haben wir gedacht, okay, das wäre doch eine coole Möglichkeit, diesen Ort,

00:28:06: diesen schönen Ort, den wir da jetzt geschaffen haben, zu verbinden, dass ich den einerseits für Seminare vermiete und auf der anderen Seite als Trainerin.

00:28:16: Das, was ich halt so in meiner Arbeit alles gemacht habe, einfach hier als selbstständige Trainerin anzubieten.

00:28:21: Ja, so hat es begonnen.

00:28:25: Die Reise in die Selbstständigkeit, mit dem Hof.

00:28:29: Also ich kann ja nur sagen, ich durfte ja schon einige Male euren Hof besuchen und

00:28:36: es ist

00:28:36: unfassbar schön.

00:28:37: Also, ich kannte die Bilder von vorher, wie er

00:28:41: ausgeschaut hat

00:28:42: und ich durfte

00:28:43: ja bildmäßig auch ein bisschen die Reise mitverfolgen.

00:28:46: Und ich habe ja überhaupt keine Vorstellungen.

00:28:49: Ich kann mich noch an die ersten Telefonate erinnern, wo du gesagt hast, ja und das wird so und das wird so und das Bild dazu.

00:28:55: Und ich habe mir gedacht.

00:28:56: Nein, das wird nie so.

00:28:58: Also wie kann das aus dem das werden, bis ich dann wirklich das erste Mal die Viakanta besuchen durfte

00:29:05: und mir gedacht hab, ein Traum ist hier wahr geworden.

00:29:07: Und ja, es ist für mich schon wichtig, weil viele unterschätzen ja, wie viel Planung, Verantwortung und auch Risiko in so einem Projekt steckt.

00:29:18: Was hat euch hier in diesem riesigen Projekt auch,

00:29:23: dass ja viele Jahre gedauert hat und noch immer andauert ist.

00:29:27: Was hat euch hier durchgetragen?

00:29:31: Die Liebe.

00:29:34: Die Liebe muss ich wirklich sagen.

00:29:36: Ich bin halt eher so die Mutige, die überhaupt... Also ich denke mir halt immer es wird gut, wenn es nicht gut ist, wird es noch gut.

00:29:47: Und Wolfgang ist halt der Kritiker.

00:29:49: Und diese zwei unterschiedlichen Seiten

00:29:52: sind gut in so einem Projekt, weil man nicht immer gleich nach vorne stürmen kann, sondern natürlich auch ein paar Punkte bedenken muss.

00:30:00: Aber das hat uns eigentlich durchgetragen.

00:30:02: Diese meine Leidenschaft und seine Ruhe und seine Gelassenheit ist eine gute Kombination und natürlich viel Arbeit.

00:30:14: Darf ich bitte einhaken?

00:30:15: Man muss ja auch dazu sagen, es ist nicht nur Arbeit, es ist auch sehr viel Geld.

00:30:21: Und jetzt muss ich schon sagen, ich habe euch beide ja als sehr kostenbewusste Menschen auch kennengelernt, also ihr seid jetzt aus meiner Sicht in all unserer langjährigen Freundschaft nie ein Paar gewesen und auch du nicht,

00:30:37: die mit Geld geurast haben und permanent nur das Geld rausgehaut haben.

00:30:42: Sondern können wir ein bisschen hier über das Thema Geld reden, bitte.

00:30:48: Wie würdest du den Satz Geld macht das Leben leichter interpretieren?

00:30:54: Hat es das Leben leichter für euch gemacht?

00:30:57: Ja, natürlich.

00:30:58: Aber für mich ist Geld halt ein Werkzeug.

00:31:00: Ein Werkzeug, um einen Traum zu erfüllen, um irgendwas zu bewegen.

00:31:06: Wir kommen aber beide aus sehr sparsamen Verhältnissen, also sowohl der Wolfgang als auch ich, aus sehr einfachen Verhältnissen.

00:31:15: Und wir sind gewohnt zu sparen.

00:31:19: Ich bin halt eher die klassische Sparerin.

00:31:25: Ich muss es schon sagen, ich bin ja die Sparbuchssparerin.

00:31:27: Dafür ist der Wolfgang derjenige, der Investmentspart.

00:31:30: Also sich genau auf der Schiene... Ja, bewegt, wo du unterwegs bist und auch deine Kunden berätst.

00:31:37: Und für mich ist eher so dieses Thema, ich brauche meinen Teil auf meinem Sparbuch und ich spare aber für ein gewisses Ziel.

00:31:48: Und für mich sind Immobilien halt immer wichtig gewesen.

00:31:51: Also für mich, ich habe mir mit dreißig Jahren mit meinem damaligen Lebensgefährten auch das erste Haus erspart, gemeinsam erspart, aber halt auch klein.

00:32:01: Wir haben weder ein großartiges Interieur gehabt, noch sonst was, noch großartige Quadratmeter, sondern einfach immer, ich wollte, wenn irgendwas passiert und ich alleine dastehe, auch alleine durchkommen.

00:32:16: Das war dir immer wichtig.

00:32:17: Das war dir immer wichtig und das kann ich auch nur jeder Frau auch zurufen.

00:32:23: Schauts, dass ihr euer eigenes Geld besitzt und das, was ich auch an euch sehr schätze, ist... Ihr habt den den Vierkanter gekauft und es war ganz klar, dass das ein langjähriges Projekt ist, das was ich ja heutzutage oft merke,

00:32:39: die Leute kaufen sich ein Objekt und es muss... Schon fix und fertig sein und es müssen die drei Fernseher drin sein und der Parkettboden und weiß nicht am liebsten eine Bullthauptküche und es muss schon alles fix und fertig sein.

00:32:54: Also das ist etwas, was mich immer bei euch fasziniert hat. 

00:32:57: Es war immer Schritt für Schritt und ja, ich möchte bitte schon auch daran erinnern von meinem Mann, dem Thomas, den hier ja schon viele kennen vom Namen her.

00:33:08: Der ist in Guntramsdorf aufgewachsen und seine Eltern haben ein Haus gebaut

00:33:14: und Thomas erzählt heute noch, zuerst einmal hat es das Grundstück gegeben und dann hat es den Keller gegeben und die haben jahrelang zuerst einmal im Erdgeschoss zu viert gelebt und erst, wie wieder Geld da war, wurde der erste Stock ausgebaut.

00:33:32: Also dieses, was aus meiner Sicht so verloren gegangen, es muss alles immer gleich auf einmal sein und euer Projekt ist ja auch gewachsen.

00:33:43: Und das ist für mich auch ein wunderschöner Übergang, noch kurz über Führung zu sprechen.

00:33:49: Ein Projekt braucht ja auch Führung und du bist ja Trainerin unter anderem für Führungskräfte.

00:33:59: Wenn du Führung in einem Satz beschreiben müsst, was wäre

00:34:03: er?

00:34:04: Führung ist für mich die Bündelung von Energie.

00:34:08: Also

00:34:11: für mich gibt es da einen, also ich habe viele Fehler gemacht in meiner Führungskarriere, muss ich sagen.

00:34:17: Und Gott sei Dank ist mir auch vieles gut gelungen.

00:34:21: Und das, was für mich so ein Zitat, was es wirklich gut zusammenfasst, ich weiß es nicht mehr genau, wie sie heißt, es ist von einer amerikanischen Bürgerrechtlerin, die da maßgeblich dabei beteiligt war.

00:34:36: Sie hat gesagt, Du wirst vergessen, was andere gesagt haben.

00:34:43: Du wirst vergessen, was andere getan haben.

00:34:47: Aber du wirst niemals vergessen, wie man sich gefühlt hat.

00:34:52: Und das finde ich passt einfach gut zur Führung.

00:34:55: Das ist das, was eine Führungskraft machen sollte.

00:34:59: Einen Rahmen schaffen, in dem man sich wohl fühlt und deswegen auch Themen ansprechen

00:35:07: kann.

00:35:08: Einfach wunderbar, ich muss das jetzt für mich sacken lassen, kurz, weil es genau so viel sagt.

00:35:16: Ich hätte hier jetzt noch drei verschiedene Fragen für dich vorbereitet, aber diese drei Fragen möchte ich jetzt gar nicht stellen, weil es einfach einzigartig ist.

00:35:28: Mit diesem einem Zitat hast du jetzt alles gesagt und das, was ich auf gar keinen Fall in diesem Gespräch machen möchte, ich möchte nicht etwas in die Länge ziehen, wenn alles so fein ist.

00:35:41: Deswegen von meiner Seite her.

00:35:43: Da würde ich aber gerne anschließen,

00:35:44: wie hast du in deinem Leben Führung wahrgenommen?

00:35:48: Du hast mir gesagt, dass du mir eine Frage stellen wirst und ich muss auch gleich vorausschicken, du wirst die einzige Gästin, die mir eine Frage stellen darf.

00:36:00: Das, was ich erleben durfte, ja, Führung hat etwas mit Vertrauen und mit Sicherheit zu tun, ja, und Führung muss, für mich, damit ich überhaupt es annehmen kann, auf Augenhöhe und mit Wertschätzung passieren und nicht von oben herab.

00:36:15: Und das ist ja auch mitunter ein Grund, warum wir nach Vorarlberg

00:36:18: gezogen sind.

00:36:19: Dieses von oben herab, das ist etwas, was weder ich noch der Thomas überhaupt haben.

00:36:25: Und Führung bedeutet aber auch für mich, sich tatsächlich für mich zu interessieren, für mein Gegenüber zu interessieren.

00:36:34: Und wenn ich nicht bereit bin, die Aufmerksamkeit und wahres Interesse meinem gegenüber zu geben, wenn ich nicht bereit bin zuzuhören und auch wenn ich nicht bereit bin, überhaupt reinzuspüren, was bewegt diese andere Person, was sind ihre Ängste, was ihre Sorgen oder was ist überhaupt zum Beispiel jetzt die familiäre Situation, dann kann ich als Führungskraft mein Gegenüber auch nicht abholen.

00:37:07: Und eben führen bedeutet, Hand in Hand zu gehen und wir gehen den Weg gemeinsam.

00:37:15: Und manchmal gehen wir einen Schritt nach vor, manchmal gehen wir vielleicht zwei Schritte zurück.

00:37:21: Aber wenn es einer Führungskraft gelingt zu vermitteln, ich bin an deiner Seite, dann ist das schon einmal eine wunderbare Basis.

00:37:33: Konnte ich deine Frage beantworten?

00:37:35: Ja.

00:37:38: Du, Monika, ich möchte mich so sehr bedanken, dass du dir die Zeit genommen hast.

00:37:43: Ich finde es einfach wunderbar, dass du hier bei diesem inspirierenden Gespräch dabei warst.

00:37:50: Ich hoffe, du als Hörerin und Hörer hast gemerkt, dass hier eine extreme Zuneigung ist.

00:37:57: Bitte, bitte, bitte, bleib weiterhin so und dass du diese merkwürdigen Wege zuerst denkst.

00:38:07: Danke für dein Tun.

00:38:10: Es zeigt nämlich auch ganz klar auf, dass Führung nicht nur Technik ist, sondern immer auch Menschlichkeit braucht.

00:38:19: Und für dich, liebe Hörerin, die Frage, welche Elefanten willst du in deinem Leben gerne endlich beim Namen

00:38:30: nennen?

00:38:33: Ich sage dir, danke fürs Zuhören.

00:38:37: Wenn du diesen Podcast unterstützen möchtest, bitte abonniere Lange Rede, kurzer Sinn und teile es mit einer einzigen Person, damit dieser Podcast in die Welt getragen werden kann.

00:38:54: Ich freue mich, wenn wir uns das nächste Mal wiedersehen.

00:38:58: Danke fürs Zuhören und danke, Monika, für dein Kommen.

00:39:02: Ich sage danke.

00:39:03: Es

00:39:03: war ein wunderbares

00:39:05: Gespräch.

00:39:07: Jeden Dienstag, alle vierzehn Tage, treffen wir uns bei Lange Rede, kurzer Sinn -

00:39:13: Leben, Leute und Liquidität.

00:39:16: Ich freue mich auf dich.

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