Was 30 Podcastfolgen mich über finanzielle Freiheit und das Leben gelehrt haben.
Shownotes
Wie möchte ich leben? Mit wem möchte ich meine Zeit verbringen und was ist eigentlich genug? Ich lade euch ein, diese Fragen mitzunehmen und darüber nachzudenken, ob euer Vermögen euch dabei hilft, euer Leben nach euren eigenen Vorstellungen zu gestalten.
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- Monika Maximilian -
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Lange Rede, kurzer Sinn geht wieder in eine wohlverdiente Pause und meldet sich bald mit einer vierten Staffel zurück. Wir bedanken uns fürs Zuhören & freuen uns auf ein Wiederhören.
Transkript anzeigen
00:00:10: Das muss ich jetzt selbst einmal wirken lassen.
00:00:18: Als ich am Zweiundzwanzigsten September, Zweitausendfünfundzwandzig mit der ersten Podcastfolge von Lange Rede, kurzer Sinn, Leben, Leute und Liquidität gestartet habe, hab' ich natürlich gewusst, dass sich einen Podcast starten möchte!
00:00:41: nicht gewusst habe, was dieses Projekt mit mir machen wird.
00:00:49: Und ich hab definitiv nicht gewusst wie viel Arbeit so ein Podcast tatsächlich macht!
00:00:59: Dazu kommen wir noch – denn heute ist die Folge dreißig und eigentlich habe ich mir gedacht Ich mache daraus eine klassische Jubiläumsfolge Ein bisschen zurückblicken, ein bisschen feiern.
00:01:17: Vielleicht ein paar Zahlen!
00:01:21: Aber während ich diese Folge vorbereitet habe ist etwas ganz was anderes daraus geworden und ich glaube genau deshalb ist diese Folge für mich eine ganz besondere.
00:01:39: Herzlich willkommen bei Lange Rede Kurzer Sinn Leben Leute und Liquidität.
00:01:47: Mein Name ist Monika Maximilian, und ich bin seit fünfzehnzig Jahren gewerbliche Vermögensberaterin, ungebundene Versicherungsmaklerin, akademische Financial Plannerin – und ja!
00:02:01: Ich verkaufe auch Anlagebahn in Gold-, Silber- und Platte.
00:02:07: Ich freue mich heute wirklich ganz besonders, dass ihr zuhört und dabei seid Denn wir feiern heute ein kleines Jubiläum, die dreißigste Folge.
00:02:20: Knapp über ein Jahr langer Rede kurzer Sinn!
00:02:26: Vierzehn Gäste sind bisher an meinem Tisch gesessen.
00:02:30: Sechzehn Mal bin ich alleine vor diesem Mikrofon gesessen.
00:02:37: Wir haben ausprobiert.
00:02:39: Zuerst einmal alle vierzehn Tage dann in der zweiten Staffel jede Woche und jetzt in der dritten Staffel wieder alle vierzehn Tage.
00:02:51: Wir haben verändert, und ja ich sage dir wir haben auch gelernt!
00:02:56: Und wir haben doch manchmal festgestellt nein so machen wir es nicht mehr.
00:03:04: Ich finde das gehört dazu um.
00:03:06: natürlich könnte ich euch heute erzählen welche Folgen ihr besonders gern gehört habt.
00:03:14: Ich könnt euch Zahlen nennen, ich könnte erzählen was funktioniert hat und was nicht.
00:03:23: Und dann habe ich mich während dieser Vorbereitung irgendwann gefragt wen interessiert das eigentlich?
00:03:32: Also außer mir!
00:03:34: Denn ihr hört diesen Podcast ja nicht damit ich euch zwanzig Minuten lang erzähle wie großartig es ist einen Podcast zu haben.
00:03:44: Also habe ich mir für diese Folge eine andere Frage gestellt.
00:03:51: Was ist nach diesen dreißig Folgen bei mir eigentlich hängen geblieben?
00:03:57: Nicht in irgendeiner Statistik, sondern bei mir – da ganz drinnen!
00:04:04: Was haben diese Gespräche mit mir
00:04:06: gemacht?!
00:04:07: Was hab' ich
00:04:08: gelernt!?
00:04:09: Was hat mich überrascht?
00:04:12: und vor allem Was davon könnte vielleicht auch für euer Leben interessant sein.
00:04:21: Liebe Hörerin, lieber Hörer!
00:04:24: Und genau da habe ich gemerkt das wird heute keine klassische Jubiläumsfolge aber fangen wir bitte von vorne an.
00:04:36: Ich hab den Aufwand wirklich völlig unterschätzt Das kann ich heute nach dreißig folgen ganz offen sagen.
00:04:44: Ich habe unterschätzt, wie viel Arbeit in einem Podcast steckt wenn man ihn in einer Qualität produzieren möchte mit der man sich wirklich wohlfühlt.
00:04:55: und wenn jetzt jemand zuhört, der selbst seit Jahren einen Podcast produziert um gerade ein bisschen schmunzelt ja ihr dürft.
00:05:08: ich hab es wirklich unterschätzen nicht weil ich geglaubt habe Ich stelle ein Mikrofon auf den Tisch, drück' auf die Aufnahme und fertig.
00:05:17: Ganz so naiv bin ich dann doch nicht an die Sache herangegangen!
00:05:23: Aber eins ist für mich von Anfang an klar gewesen Wenn ich einen Podcast mache, dann möchte ich ihn richtig machen Denn dieser Podcast trägt meinen Namen.
00:05:38: Er zeigt meine Haltung, er zeigt meine Art zu denken, meine Art to arbeiten und für mich ist der auch eine Verlängerung meiner Profession damit aber auch eine verlängerung meines Rufes den ich mir über Jahre aufgebaut habe.
00:06:02: Deshalb ist es für mich klar gewesen Der Ton muss passen Das Bild muss passen.
00:06:10: Die Vorbereitung muss passend.
00:06:13: Das Gesamtbild muss einfach stimmig sein, nicht perfekt aber professionell!
00:06:21: Was ich nicht gewusst habe ist wie viel passiert bevor eine fertige Folge überhaupt bei euch landet?
00:06:28: Deine Podcast-Folge beginnt ja nicht dann wenn das rote Licht angeht.
00:06:33: sie beginnt viel früher Mit einer Idee.
00:06:38: Bei meinen Gästen mit der Frage, warum interessiert mich genau dieser Mensch?
00:06:47: Was möchte ich von diesen Menschen wissen?
00:06:50: Was interessiert sich an seinem Leben?
00:06:55: Was an seiner Expertise?
00:06:57: Was könnte euch liebe Hörerinnen und Hörern interessieren!
00:07:03: Wie schaffen wir es, nicht das Gespräch zu führen, dass dieser Mensch schon zwanzig Mal geführt hat?
00:07:13: Und dann kommt die Recherche.
00:07:15: Die Vorbereitung – Das Vorgespräch mit meinen Gästinnen!
00:07:20: Die Aufnahme und danach ist es noch lange nicht vorbei.
00:07:26: Produktion, Schnitt Ton Bild Veröffentlichung Und irgendwann habe ich verstanden, warum Menschen ganze Teams damit beschäftigen.
00:07:39: Und ich sage es dir ehrlich – Ich ziehe heute wirklich meinen Hut vor jedem!
00:07:45: Der Woche für Woche oder alle vierzehn Tage einen hochwertigen Podcast produziert und das seit Jahren.
00:07:55: Ich hab den Aufwand unterschätzt ganz klar aber eins sag' ich dir Ich würde es wieder machen.
00:08:04: Sofort!
00:08:06: Denn ich habe etwas dafür bekommen, womit ich so nicht gerechnet habe... Menschen.
00:08:15: Vierzehn Gäste habe ich bisher an meinen Tisch eingeladen und ich möchte heute ganz bewusst keinen einzigen davon hervorheben.
00:08:25: Nicht weil mir nichts Besonderes zu ihnen einfällt sondern genau aus dem gegenteiligen Grund, weil jeder für sich besonders gewesen ist.
00:08:41: Ich habe Menschen eingeladen, der ein Leben mich interessiert hat – Menschen mit Expertise, mit Erfahrung und Geschichten, Menschen denen ich Fragen stellen wollte!
00:08:55: Und ich bin unheimlich glücklich darüber wer bis jetzt an diesen Tisch Platz genommen.
00:09:05: Diese Menschen haben nicht nur euch etwas gegeben, sie haben auch mir etwas gegeben.
00:09:12: Ich bin aus jedem Gespräch mit etwas hinausgegangen das vorher nicht da gewesen ist.
00:09:20: Manchmal mit neuem Wissen manchmal mit anderen Blickwinkeln, manchmal mit einem einzigen Satz.
00:09:31: Manchmal mit einer Meinung die nicht meine gewesen ist und gerade deshalb interessant.
00:09:40: Und manchmal einfach mit einem Gefühl!
00:09:45: Ich habe jedes einzelne dieser Gespräche genossen, und wisst ihr was ich besonders schön gefunden habe?
00:09:53: Oft ist das eigentliche Gespräch schon lange vor der Aufnahme losgegangen bei den Vorgesprächen beim Ankommen Beim Café davor und manchmal ist die Podcast-Folge längst vorbei gewesen.
00:10:11: Die Mikrofone ausgeschaltet, die Kameras aus – eigentlich fertig!
00:10:16: Und wir sind trotzdem noch lange zusammengesessen.
00:10:21: Wir haben weiter geredet, gelach diskutiert und Geschichten erzählt.
00:10:27: Manche davon werden wahrscheinlich nie in einer Podcastfolge landen... Und das müssen Sie auch nicht, denn irgendwann habe ich verstanden vielleicht sind genau diese Momente genauso wertvoll wie die eigentliche Aufnahme.
00:10:49: Weil wir uns etwas geleistet haben dass in unserem Leben inzwischen fast schon zum Luxus geworden ist.
00:11:00: Zeit!
00:11:03: Zeit für ein Gespräch.
00:11:06: Zeit wirklich zuzuhören Zeit für einen anderen Blickwinkel, seit auch einmal nicht einer Meinung zu sein und trotzdem sitzen zu bleiben.
00:11:22: Wir optimieren heute fast alles – unsere Arbeit, unsere Unternehmen, unsere Kalender, unsere Prozesse, unsere Ernährung und unsere Finanzen sowieso!
00:11:36: Alle soll effizienter werden, schneller, produktiver, messbarer.
00:11:41: Und dann sitzt man nach einer Podcastaufnahme noch eine Stunde mit einem Menschen am Tisch ohne eine Agenda, ohne eine To-do Liste, ohne irgendein messbares Ergebnis und geht dann nach Hause und denkt, ma das war wertvoll!
00:12:06: Vielleicht ist das eine meiner wichtigsten Erkenntnisse aus diesen dreißig Folgen.
00:12:13: Nicht alles, was wertvoll ist muss effizient sein!
00:12:22: Den Satz muss ich mir übrigens selbst auch öfters sagen, denn ich bin ziemlich gut im Funktionieren.
00:12:31: Wer mich kennt, weiß ich habe einen hohen Anspruch an meine Arbeit.
00:12:37: An Menschen mit denen ich arbeite und wahrscheinlich den höchsten Anspruch auf mich selbst.
00:12:46: Wenn ich etwas mache dann möchte Ich es gut machen.
00:12:50: Halbe Sachen liegen mir nicht besonders.
00:12:55: Das hat mir in meinem Leben viel gebracht.
00:12:59: Aber irgendwann habe ich mich bei der Vorbereitung dieser Folge gefragt, hat das vielleicht auch einen Preis?
00:13:11: Denn wenn wir ständig funktionieren, organisieren, Verantwortung übernehmen, entscheiden und den nächsten Punkt erledigen dann kann etwas passieren.
00:13:21: Wir schaffen unglaublich viel aber wir fragen uns irgendwann viel zu selten wofür eigentlich das Ganze.
00:13:35: Und da hat sich bei mir plötzlich etwas gedreht, ich habe in diesen dreißig Folgen meinen Gästen so viele Fragen gestellt über ihr Leben, über ihre Entscheidungen, über Ihre Erfolge, über Dinge die nicht funktioniert haben, über Gesundheit, über Beziehungen, Über Unternehmertum, über Veränderung.
00:13:56: und ja wir haben auch übers Geld geredet!
00:14:00: Über das was sie geprägt hat.
00:14:03: und während ich diese Folge vorbereitet habe, hab' ich mich plötzlich gefragt.
00:14:11: Wenn ich meinen Gästen so viele Fragen stelle welche Frage müsste ich eigentlich mir selbst stellen?
00:14:22: Und meine Frage ist gewesen lebe ich selbst eigentlich so wie ich meinen Kundinnen und Kunden immer wieder sage dass sie ihr Leben planen soll?
00:14:36: und da muss ich schlucken.
00:14:39: Das ist nämlich eine ziemlich gute Frage, und ich gestehe dir für mich nicht unbedingt eine Bequeme.
00:14:50: Denn ich spreche beruflich aber auch privat sehr viel über Ziele, Überwünsche über Prioritäten, über Absicherung, über Vermögen, über finanzielle Freiheit.
00:15:06: Aber hinter all diesen Begriffen steckt doch eigentlich eine ganz andere Frage – nämlich wie möchte ich leben?
00:15:20: Nicht!
00:15:21: Wie groß soll mein Wertpapier-Depot werden?
00:15:25: und nein auch nicht, wie viele Rendite möchte ich machen?
00:15:30: und auch nicht was kann ich mir noch alles leisten, sondern wie möchte ich leben?
00:15:42: Und genau da kommen wir zu einer Ressource über die wir erstaunlich wenig sprechen.
00:15:50: Nämlich über unsere Zeit!
00:15:54: Wir sprechen ständig über Geld – Wie wir es verdienen, wie wir es investieren, wie ihr es vermehren Wie wir es schützen.
00:16:03: Natürlich ist das wichtig!
00:16:07: Ich verdiene seit vielen Jahren mein Geld damit, Menschen genau dabei zu begleiten aber Geld hat gegenüber unserer Zeit einen gewaltigen Vorteil.
00:16:22: Geld kann mehr werden.
00:16:26: Zeit nicht.
00:16:29: Eine Stunde, die vorbei ist, ist vorbei.
00:16:33: Ein Tag kommt nicht zurück – ein Jahr auch nicht und plötzlich bekommt die Frage, wem wir unsere Zeit schenken eine völlig andere Bedeutung?
00:16:46: Wann habt ihr das letzte Mal einen Menschen wirklich zugehört?
00:16:53: Nicht nebenbei!
00:16:56: Nicht mit dem Handy in der Hand Nicht während ihr im Kopf schon bei ganz anderen Dingen wart.
00:17:05: Einfach nur zugehört!
00:17:09: Wann habt ihr zuletzt ein Gespräch geführt, bei dem ihr irgendwann vergessen habt auf die Uhr zu schauen?
00:17:17: Und mit welchem Menschen verbringt ihr eigentlich den größten Teil eurer Zeit?
00:17:24: Sind's Menschen, die euch hoffentlich gut tun?
00:17:29: Mit Menschen, Mit Menschen, die euch auch einmal widersprechen?
00:17:38: oder hauptsächlich mit Menschen ,die etwas von Euch brauchen.
00:17:45: Das sind nämlich die Fragen, die wir uns vielleicht öfter stellen sollten!
00:17:51: Denn wenn mich diese vierzehn Gespräche eins gelehrt haben dann folgendes... ganz, ganz kleinen Bruchteil sehen.
00:18:10: Hinter Erfolg steckt eine Geschichte hinter der Selbstständigkeit, hinter einer Veränderung, hinter einem Neuanfang und hinter einem Scheitern, hinter eine Entscheidung und manchmal auch hinter einem Lächeln.
00:18:29: Und genau deshalb interessieren mich Menschen nicht nur Ihre Expertise.
00:18:36: Ich möchte wissen, was hat diesem Menschen geprägt?
00:18:42: Warum denkt er heute so?
00:18:44: Was hat funktioniert und was ist ordentlich schiefgegangen?
00:18:51: Was würde er heute anders machen?
00:18:56: Und was können wir daraus vielleicht für unser eigenes Leben mitnehmen?
00:19:03: Denn eins ist klar Lebenserfahrung kann man nicht googlen.
00:19:10: Und dann waren da noch zwei Menschen, Max und Ruth Denn wenn ich heute hier sitze und Folge dreißig aufnehme Dann gibt es diesen Podcast auch deswegen Weil die beiden irgendwann gesagt haben Wir machen das!
00:19:29: Und mindestens genauso wichtig weil sie nicht zu allem sagen Supermonika Machen wir genau so.
00:19:39: Ich möchte Menschen um mich haben, die mich fördern aber ich brauche auch Menschen, die sich fordern.
00:19:46: Die sagen das geht besser noch einmal.
00:19:50: Mach's anders!
00:19:51: Das funktioniert so nicht.
00:19:53: oder vielleicht doch einmal?
00:19:55: Monika das ist ein bisschen viel.
00:19:59: und ja das soll angeblich auch vorkommen.
00:20:04: Für mich ist von Anfang an klar gewesen, dass ich diesen Podcast nicht alleine produzieren möchte.
00:20:11: Warum sollte ich auch?
00:20:12: Ich bin Financial Plannerin!
00:20:15: Ich bin keine Tontechnikerin, ich bin auch keine Kamerafrau und keine Podcastproduzentin.
00:20:21: Und da ist mir aufgefallen, dass das unglaublich viel mit meiner Arbeit zu tun hat.
00:20:29: Eigenverantwortung bedeutet nicht alles selbst machen zu müssen.
00:20:34: Ganz im Gegenteil, Eigenverantwortung bedeutet für mich auch zu erkennen was kann ich richtig gut?
00:20:44: Wo gibt es Menschen die etwas besser können als ich?
00:20:48: Ich muss nicht meine eigene Ärztin sein und ich muss auch nicht meine eigenen Steuerberaterin.
00:20:54: Was ganz klar für mich ist, ich muss nicht meinen eigenen Podcast produzieren und ich muss auch nicht jede finanzielle Entscheidung meines Lebens alleine treffen.
00:21:06: Expertise in Anspruch zu nehmen – ist für mich persönlich keine Schwäche!
00:21:12: Es hat was mit Eigenverantwortung zu tun und manchmal wahrscheinlich eine der vernünftigsten Entscheidungen überhaupt.
00:21:21: Max & Ruth haben aus meiner Idee einen Boardcast gemacht, dessen Qualität ich mit voller Überzeugung vertreten kann.
00:21:31: Sie kennen mich!
00:21:33: Sie fördern mich und sie fordern mich.
00:21:38: Ohne euch hätte ich diesen Boardcast nie gestartet Und ich glaube auch nicht dass sich heute Folge dreißig aufnehmen würde.
00:21:49: Deshalb möchte ich Euch beiden einfach Danke sagen.
00:21:55: Aber jetzt fehlt noch was.
00:21:57: Schließlich heißt dieser Podcast nicht, lange Rede kurzer Sinn Leben und Leute!
00:22:04: Da fehlt noch etwas – die Liquidität.
00:22:08: Und vielleicht habt ihr euch schon gefragt, Monika wann kommt jetzt endlich das Geld?
00:22:13: Jetzt!
00:22:14: Denn bei der Vorbereitung dieser Folge ist mir etwas aufgefallen.
00:22:18: Wir sprechen bei Finanzieller Freiheit unheimlich gerne über Zahlen Übereinkommen, über Vermögen, über Randiten, über Immobilien, über Depotgrößen.
00:22:29: Für mich bedeutet finanzielle Freiheit inzwischen etwas viel einfacheres.
00:22:38: Nämlich Handlungsspielraum!
00:22:42: Kann ich Nein sagen?
00:22:44: Kann ich einen Auftrag ablehnen?
00:22:47: Kann Ich meinen Beruf
00:22:48: verändern?!
00:22:50: Kann ich eine Auszeit nehmen?
00:22:52: Kann nicht weniger
00:22:53: arbeiten!?
00:22:54: Kann ich einen Menschen begleiten, der mich gerade braucht?
00:23:00: Kann ich mir Unterstützung holen?
00:23:03: Kann Ich mehr Zeit nehmen.
00:23:05: Kann ich eine Entscheidung treffen weil ich sie wirklich an mir austreffen will oder muss sich sie treffen weil meine finanzielle Situation mir gar keine andere Wahl lässt?
00:23:20: Das ist für mich ein entscheidender Unterschied.
00:23:26: Geld ist nicht das Wichtigste im Leben.
00:23:30: Das ist es für mich nie gewesen, aber fehlendes Geld kann plötzlich verdammt wichtig werden und deshalb gehört Liquidität auf irgendeinem Konto irgendwann einmal eine möglichst beeindruckende Zahl steht, sondern damit wir Entscheidungen treffen können.
00:24:01: Damit wir Möglichkeiten haben, damit nicht jeden Kompromiss eingehen müssen, damit wir uns im besten Fall etwas kaufen können das in keinem Depot liegt.
00:24:16: Zeit!
00:24:17: Und vielleicht müssen wir uns deshalb noch eine andere Frage stellen.
00:24:24: Was ist eigentlich genug?
00:24:27: Ich finde diese Frage unheimlich spannend und sie ist für mich persönlich viel schwieriger, als sie klingt!
00:24:49: Wir leben in einer Welt, die uns permanent sagt.
00:24:53: Mehr mehr mehr das große Haus, das größere Depot, das bessere Auto oder der nächste Karrierschritt.
00:24:59: Das nächste Ziel noch ein Projekt, noch ein bisschen mehr.
00:25:03: und verstehe mich bitte nicht falsch ich mag Ziele.
00:25:07: Und ja!
00:25:08: Ich bin ehrgeizig.
00:25:09: und Ja!
00:25:10: Ich möchte mich immer wieder weiterentwickeln.
00:25:14: Stillstand ist wirklich nicht mein Lebenskonzept Aber irgendwann sollten wir vielleicht wissen, wofür wir das alles machen?
00:25:26: Denn stellt euch einmal folgendes vor.
00:25:28: Wir verbringen unser ganzes Leben damit Vermögen aufzubauen weil wir irgendwann frei sein wollen!
00:25:36: Wir arbeiten und funktionieren.
00:25:40: Wir verschieben gerne auf später Wenn dieses Projekt fertig ist, wenn die Firma ruhiger läuft.
00:25:49: Wenn die Kinder größer sind... ...wenn das Haus abbezahlt ist!
00:25:55: Wenn ich in Pension bin und dann?
00:26:00: Und irgendwann haben wir tatsächlich genug Geld nur um festzustellen Für manche Dinge haben wir nicht mehr genug Zeit.
00:26:16: Das wäre für mich keine gute Finanzplanung und ehrlich gesagt auch kein besonderes gutes Geschäft mit dem Leben.
00:26:26: Vielleicht ist das mein eigentliches Learning nach Drei-Sig Folgen?
00:26:31: Ich habe geglaubt, ich starte einen Podcast über Leben, Leute und Liquidität.
00:26:37: heute glaube folgenlang über Entscheidungen gesprochen, über Menschen und ihre Entscheidungen.
00:26:46: Über Umwege, über Mut, über Verantwortung, über Dinge die funktioniert haben... ...über Geld, über Gesundheit, über Beziehungen, über das Leben!
00:26:56: Und am Ende landen wir erstaunlich oft bei derselben Frage Wie möchte ich eigentlich leben?
00:27:06: Vielleicht ist genau Das auch die stärkste Verbindung zu meinem Beruf.
00:27:11: Vermögen ist für mich kein Selbstzweck, ein Depot kein Lebensziel.
00:27:18: eine Immobilie ist auch für mich ein Lebensziel.
00:27:22: Eine bestimmte Zahl auf meinem Konto auch kein Lebens Ziel.
00:27:27: das sind Mittel!
00:27:29: Das Leben findet woanders statt beim Abendessen mit Menschen die wir wirklich leben Im Gespräch, bei denen wir die Zeit vergessen.
00:27:43: Auf Reisen!
00:27:45: Bei unseren Kindern.
00:27:47: Bei unseren Enkelkindern.
00:27:49: Bei Freunden vielleicht auch einmal ganz alleine und hoffentlich möglichst oft bei Dingen, die wir nicht machen weil wir müssen sondern weil wir es wirklich wollen.
00:28:05: Deshalb bekommt ihr von mir heute keine zehn Learnings aus dreißig Podcast folgen.
00:28:13: Ich möchte euch lieber ein paar Fragen dalassen, nicht für mich – für Euch!
00:28:22: Mit welchen Menschen verbringt Ihr eure Zeit?
00:28:29: Wem hört Ihr wirklich zu?
00:28:33: Welche Entscheidungen schiebt Ihr schon viel zu lange vor Euch
00:28:39: her?!
00:28:41: Was ist für euch genug?
00:28:45: Und vielleicht die unbequemste Frage, habt ihr euch finanziell den Handlungsspielraum geschaffen, euer Leben auch danach auszurichten?
00:28:58: und keine Sorge.
00:29:01: Ihr müsst die Frage jetzt nicht beantworten!
00:29:04: Vielleicht wäre es sogar schade, sie zu schnell zu beantwortet.
00:29:11: Nehmt Sie einfach mit ins Auto, auf einen Spaziergang oder vielleicht ein Gespräch mit einem Menschen der euch wichtig ist.
00:29:24: Dreißig Folgen, vierzehn Gäste, sechzehn Solo-Folgen sehr viele Stunden Vorbereitung, sehr viel Arbeit ziemlich viel Kaffee und wahrscheinlich auch ein bisschen Wahnsinn!
00:29:40: Aber vor allem sehr viele Begegnungen, sehr viele Geschichten.
00:29:46: Sehr viel gelernt und unheimlich viel Energie!
00:29:49: Und dafür bin ich dankbar.
00:29:53: meinen Gästen für ihre Offenheit, für Ihre Zeit, für ihre Expertise... ...für ihre Lebenserfahrung und für das Vertrauen mit mir manchmal auch über Dinge zu sprechen die weit über berufliche Expertise hinausgegangen sind.
00:30:15: Max und Rot, für Euren Anspruch!
00:30:18: Für Eure Geduld!
00:30:19: Für eure Professionalität und dafür dass ihr mich nicht nur fördert sondern auch fordert.
00:30:27: Und natürlich euch meine Hörerinnen und Hörern Denn wenn ihr mir zwanzig Minuten eurer Zeit schenkt dann schenk dir mir etwas das ihr nicht zurückbekommt Und vielleicht habe ich gerade deshalb nach diesen dreißig Folgen noch mehr Respekt davor.
00:30:49: Deswegen sage ich Danke!
00:30:54: Was die nächsten dreizig Folgen bringen werden?
00:30:57: Ich hab keine Ahnung... und wisst ihr was, es gefällt mir.
00:31:03: Ich werde weiterhin Menschen an meinen Tisch holen, deren Leben mich interessiert.
00:31:10: Menschen mit Expertise Mit Erfahrung, mit Geschichte, mit Ecken und Kanten.
00:31:18: Ich werde weiterhin Fragen stellen auch unbequeme meinen Gästen euch Und hoffentlich immer wieder auch mir selbst Denn vielleicht ist das meine wichtigste Erkenntnis.
00:31:38: Wir verbringen unglaublich viel Zeit damit Vermögen aufzubauen.
00:31:44: Aber das wertvollste, dass wir besitzen können wir nicht vermehren – unsere Zeit!
00:31:50: Wir wissen nicht wie viel davon vor uns liegt aber wir können entscheiden mit wem wir sie verbringen.
00:32:01: Wir können entscheiden wofür wir sie einsetzen und können finanziell dafür sorgen, dass wir möglichst viele Entscheidungen in unserem Leben nicht treffen müssen weil wir müssen sondern weil wir wollen.
00:32:15: Für mich ist genau das finanzielle Freiheit!
00:32:20: Ich habe in diesen dreißig Folgen viele Menschen Fragen gestellt.
00:32:24: heute will ich zum Schluss noch eine stellen wenn ihr eure Zeit wertvoller ist als euer Geld.
00:32:37: Spiegelt sich das eigentlich darin wieder, wie ihr gerade lebt?
00:32:42: Ich lasse euch einfach damit einmal alleine.
00:32:47: Lange Rede – kurzer Sinn!
00:32:50: Geld ist wichtig aber Zeit ist unbezahlbar und vielleicht ist ein gut geplantes Vermögen am Ende vor allem eins die Freiheit selbst entscheiden zu können was wir mit unserer begrenzten Zeit machen.
00:33:12: Ich sage Danke für die Dreißigfolgen, danke für eure Zeit und danke dass ihr zuhört auf die nächsten Gespräche, auf den nächsten Menschen und auf ziemlich viel Leben bei der nächsten Staffel von lange Rede kurzer Sinn leben Leute und Liquidität.
00:33:37: ich freue mich Auf euch!
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