Gesund leben ist keine Theorie, sondern eine Entscheidung mit Elisabeth Koller
Shownotes
In dieser Folge:
- Warum Gesundheit selten am Wissen scheitert – sondern am Alltag
- Der „Obstkorb-Mythos“: Warum gut gemeint nicht gleich gut gemacht ist
- Ernährung ohne Dogma: Warum „one size fits all“ nicht funktioniert
- Zucker im Alltag – und was er wirklich mit deinem Körper macht
- Kleine Schritte mit großer Wirkung: 5 Minuten Bewegung täglich
- Der wichtigste erste Schritt: Einfach anfangen – realistisch & machbar
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Über meine Gästin:
Als Mentorin für High Performance Ernährung und gesunden Arbeitsalltag hat Elisabeth ein Programm entworfen, das sich „VIP Micro-Morphose (Methodik)“ nennt und Menschen ermöglicht, täglich auf’s Neue gesund, leistungsfähig und energetisch ausbalanciert aus dem turbulenten Arbeitsalltag in den Feierabend zu gleiten. Leistung ja, aber nicht um jeden Preis.
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Transkript anzeigen
00:00:10: Herzlich Willkommen bei einer weiteren Folge von Lange Rede, kurzer Sinn -
00:00:16: Leben, Leute und Liquidität.
00:00:20: Mein Name ist Monika Maximilian und ich rede über eine ganz besondere Geschichte heute.
00:00:27: Es gibt nämlich Themen bei denen wir alle so tun als hätten wir sie im Griff.
00:00:33: Gesundheit ist nämlich eines davon.
00:00:37: Wir sagen, wir wissen eh was gut für uns ist, mehr schlafen, besser essen, weniger Stress, mehr Bewegung, mehr Pausen.
00:00:47: Und dann machen wir genau das Gegenteil!
00:00:51: Wir funktionieren, wir schieben uns selbst nach hinten, wir essen irgendwann und vor allem irgendwas.
00:00:59: Wir halten durch obwohl der Körper längst nicht mehr höflich anklopft sondern ziemlich deutlich sagt: so geht es nicht mehr weiter.
00:01:09: Was mich an meiner heutigen Gästin so beeindruckt, ist dass sie Gesundheit nicht geschniegelt, nicht belehrend und nicht weltfremd betrachtet.
00:01:24: Sie spricht
00:01:25: nicht
00:01:27: über eine Wellness-Fantasie!
00:01:30: Sie spricht über echten Alltag, über Menschen die viel leisten, über Unternehmerinnen, über Menschen mit Verantwortung, über jene die sich oft erst dann um sich selbst kümmern wenn es eigentlich schon viel zu spät ist.
00:01:48: Ich habe mit Elisabeth vor kurzem drei intensive Tage bei einer Rhetorikmastery verbracht und ein Bild von ihr ist mir hängen geblieben.
00:02:00: Sie hat über Firmen gesprochen, die es gut meinen und über Meetings, über Pausen, über Obstkörbe, über Orangen und Kiwis in einer fünfzehn Minuten Pause.
00:02:13: Klingt gesund?
00:02:15: Klingt vorbildlich?
00:02:17: Nur
00:02:18: isst in so einer Pause kaum jemand eine Orange weil man sich die Finger schmutzig macht, sich womöglich anpatzt und in Wahrheit gar nicht den Raum hat wirklich zur Ruhe zu kommen!
00:02:31: Und da genau beginnt die Ehrlichkeit.
00:02:36: Gesundheit scheitert nicht oft am Wissen, sie scheitern an der Realität.
00:02:43: Meine heutige Gästin: Elisabeth Koller. Sie ist ganzheitliche Ernährungstrainerin, Cranio
00:02:51: Sakral Praktikerin
00:02:53: und begleitet Menschen dabei, Gesundheit in einen echten Alltag zu integrieren und nicht nur im theoretischen!
00:03:06: Food for Focus, der Zuckerfrei Challenge und was mich ganz besonders fasziniert Easy Meal Prep Workshops in der Gesundheit nicht nach Verzicht klingt, sondern die tatsächlich umgesetzt werden kann.
00:03:26: Und ich sage dir heute etwas ganz Persönliches. Ich habe mir voriges Jahr Elisabeth Koller in mein Gesundheitsteam geholt, weil ich lernen wollte besser auf mich zu achten.
00:03:41: Und ich sage herzlich Willkommen, liebe Elisabeth, schön dass du dir die Zeit genommen hast hier zu mir zu kommen!
00:03:50: Herzlichen Dank für die Einladung.
00:03:52: Es ist mir eine Ehre und Freude und etwas ganz besonderes, vollster Wertschätzung hier zu sein in deinem Podcast,
00:04:01: Lange Rede, kurzer Sinn, ein ganz besonderer Podcast der die Herzen berührt mit Kopf, Herz und ganz viel Liebe durch den Magen!
00:04:12: Na vielen Dank dass du den weiten Weg, habe ich heute gehört, wirklich den weiten Weg auf dich genommen hast und bitte lass uns doch einmal gleich ins Gespräch starten.
00:04:24: Elizabeth, wenn man dir so zuhört merkt man sehr schnell,
00:04:29: du sprichst über Gesundheit nicht wie aus einem Lehrbuch heraus sondern aus echter Erfahrung.
00:04:36: Und jetzt interessiert mich sehr, was war für dich der Punkt an dem Gesundheit aufgehört hat ein Nebenthema zu sein
00:04:45: und zu etwas wurde das nicht mehr verhandelbar
00:04:48: für dich ist?
00:04:50: Eine großartige Frage.
00:04:52: Das freut mich!
00:04:55: Das war der 18.09.2011.
00:04:58: Das war mein "Day Zero" nenn ich das und mein größtes, grauslichstes, schirchstes und schönstes Geschenk zugleich.
00:05:08: Magst du da mehr dazu hören?
00:05:09: Unbedingt
00:05:09: bitte!
00:05:10: Unbedingt.
00:05:10: Lass uns daran teilhaben wie deine Reise begonnen hat bitte.
00:05:15: Ich würde sagen ein ganz normales Leben, davor. Kinder, Familie, Haus bauen, Carearbeit und ein ganz normaler Job, mehr oder weniger was man halt unter Normal versteht.
00:05:30: Und irgendwann hat mein Körper angeklopft so wie du das vorher sagst,
00:05:35: nur habe ich ihm nicht gut zugehört.
00:05:37: Ich weiß noch genau das Datum, es war im Jänner 2008.
00:05:40: Und da bin ich gestürzt und dann bin ich aufgestanden und schnell wieder in die Arbeit gelaufen, denn ich war damals noch angestellt.
00:05:48: Ich war der erste, die direkt nach den Weihnachtsferien das Büro geöffnet hat für den Kundenservice und so weiter.
00:05:55: Dann hab ich gedacht naja, ich kann jetzt nicht sitzen bleiben nach dem Sturz aber gemerkt, das wäre gut inne zu halten!
00:06:03: Wie ich mittlerweile weiß, nachdem ich als Körperpraktikerin mich auch selbst mit meinem Körper sehr viel beschäftigt habe.
00:06:09: Der Körper speichert sehr, sehr viel.
00:06:11: Er nimmt sehr viel doch irgendwann ist er wie ein Druckkochtopf und es geht über.
00:06:16: Und dann im Jahr 2011 hat er auch wieder angeklopft
00:06:20: und dann kam halt wirklich,
00:06:21: bei einer Wanderung mit einer Freundin knickte mir das rechte Bein weg.
00:06:25: Ja, Diagnose vierfacher Bandscheibenvorfall, sieben Wochen Krankenstand.
00:06:30: Zum Glück kann ich sagen als Angestellte.
00:06:33: Damit war ich auch finanziell abgesichert.
00:06:36: Wäre ich als Jungunternehmerin gestartet, Sieben Wochen Krankenstand, kann man sich vorstellen was das als Unternehmerin mit sich gezogen hätte.
00:06:44: Nicht nur Kundenverluste sondern auch die Gesundheit ist weg, finanzielle ist weg.
00:06:49: Und das war so der Moment wo ich zum Teil auch wirklich verzweifelnd und weinend auf meiner Couch gelegen bin zu Hause sehr unbeweglich und gesagt hab, so kann es jetzt nicht mehr weitergehen.
00:07:01: Ich darf und muss unbedingt auf meinen Körper
00:07:04: hören.
00:07:04: Und das hat viele Jahre gedauert und mein Leben komplett auf den Kopf gestellt.
00:07:09: Ich bin innerlich noch zum Großteil die selbe und trotzdem hat sich viel verändert.
00:07:15: Vielen Dank, dass du deine Geschichte mit uns teilst!
00:07:18: Das war quasi dieser Knackpunkt wo du gesagt hast... Mein Hauptthema ist die Gesundheit und ich muss meine Gesundheit an aller erste Stelle stellen.
00:07:34: Dir geht es heute gut, das ist nämlich wichtig bevor wir weiter gehen.
00:07:40: Das was mich auch interessiert und du arbeitest ja mit so vielen Menschen, ich durfte ja ein bisschen deine Klientinnen auch kennenlernen
00:07:48: oder sagt man der Patientinnen, was ist dir lieber?
00:07:50: Klientinen.
00:07:51: KlientInnen!
00:07:52: Ja, ist das ein gutes Wort?
00:07:54: Die leisten und die organisieren und die zusätzlich zu ihrem Beruf natürlich auch die familiäre Verantwortung tragen.
00:08:03: Falls du das sagen darfst, natürlich ohne Namen zu nennen, wie geht's diesen Menschen wirklich wenn sie zu dir kommen?
00:08:12: Einige dieser Menschen, die zu mir kommen, kommen weil ihre Ärztinnen sie geschickt haben und gesagt haben Sie müssen unbedingt etwas ändern.
00:08:24: Und viele kennen mich entweder von Social Media oder aus persönlichen Gesprächen und entschließen sich dann den Weg zu gehen dass sie wieder achtsamer auf sich schauen
00:08:35: und viele kommen weil sie die Ernährung umstellen möchten.
00:08:40: Und in den ersten Gesprächen kommen wir dann schon darauf, dass – wie man jetzt auf Wienerisch sagt – das einiges im Leben zusammengeräumt gehört.
00:08:49: Wie zum Beispiel ein Terminkalender, dass Pausen integriert werden dürfen und das braucht manchmal einen liebevollen Popotritt.
00:08:59: Aber es muss so sein, dass es für jede Person genauso in das jeweilige Leben passt. Die, die zu mir kommen, die wollen etwas bewirken in ihrem Leben,
00:09:11: in ihrem Business und möchten deswegen einfach auch einen gesünderen Lebensstil wieder haben.
00:09:17: Kann ich gut nachvollziehen.
00:09:19: Und kann ich auch sehr gut verstehen weil mein auslösender Moment war, ich hab eine geniale Ärztin, die Dr.
00:09:28: Katja Schlemitz, die mich seit vielen, vielen Jahren begleitet und die hat ja auch ein wunderbares Team!
00:09:35: Und natürlich könnte man sich
00:09:36: fragen –
00:09:36: und warum dann die Zusammenarbeit mit der Elisabeth?
00:09:40: Kann ich dir
00:09:40: sagen?!
00:09:41: Weil du ein Programm im eins zu eins anbietest, wo du wirklich fast wöchentlich mit mir gearbeitet hast.
00:09:54: Ja, ich sage es jetzt ganz bewusst, ein bisschen den Tritt ins Popo, und ich nie mit einer Strenge, aber diese Wochen die wir zusammen gehen durften, war eine Reise zu mehr Achtsamkeit.
00:10:08: Und deswegen kann ich das so gut nachvollziehen was du vorher gesagt hast, sich in den Fokus zu stellen wieder ja und die Begleitung mit dir war für mich halt eine wunderbare Reise, die ich langsam nach und nach in meinen Alltag integriert habe.
00:10:27: Und ich habe mich auch immer auf die Impulse gefreut, die du mir geschickt hast, zum Beispiel um einmal kurz durchzuatmen oder ob ich heute schon schwimmen war.
00:10:40: Also das hat mir sehr gut getan und nochmal Danke dafür!
00:10:46: Langsam manifestiert
00:10:47: es sich.
00:10:51: Wir leben in einer Zeit, in der Erschöpfung oft schon als Beweis für Wichtigkeit gilt.
00:11:00: Viel zu tun zu haben, ständig erreichbar zu sein, keine Pausen zu machen, wird manchmal sogar fast bewundert habe ich den Eindruck.
00:11:09: Was macht Deiner Meinung nach dieser Zeitgeist mit uns?
00:11:15: Ich finde es sehr spannend
00:11:17: also ich mal gehört hab, als ich selbst noch angestellt war, von einer CEO die gemeint hat sie arbeitet bewusst kürzer aber stellt sich ihre E-Mails so ein dass die erst um zwei oder drei Uhr in der Früh rausgehen damit die nächste höhere Hierarchie sieht, dass sie länger gearbeitet hat und es hat mich wirklich sehr betroffen gemacht, denn zum einen ist der Wunsch da - das Wort Achtsamkeit, so wie du es gesagt hast - das wünschen wir uns.
00:11:52: Aber es klingt sehr schal!
00:11:56: Die Menschen die sehr high-performen, oder in großen Konzernen ist dieses Wort Achtsamkeit nicht sehr gern gehört.
00:12:04: Da geht's um "leiste, höher, schneller" damit die Karriereleiter schneller erklommen ist und dieses Wort Achtsamkeit ist eigentlich irgendwie ein Wort lieber nicht zu sagen.
00:12:19: Und das hat mich dann so betroffen gemacht, weil wie du sagst der Zeitgeist ist so immer noch.
00:12:25: Zum einen wünschen wir uns mehr Ruhe und Gesundheit und zum anderen fühlen wir uns in diesem Setting, in diesem Hamsterrad getrieben um dann um zwanzig Uhr aufzuhören zu arbeiten, aber das E-Mail geht erst um zwei oder drei Uhr raus damit die nächste Hierarchie sieht: wow,
00:12:44: die ist leistungsbereit!
00:12:47: Kann ich auch zustimmen und ich weiß nicht, wie es dir geht.
00:12:50: Weil du bist ja auch Solopreneurin so wie ich.
00:12:53: Es ist immer dicht getränkt mit einem schlechten Gewissen.
00:12:58: Ein schlechtes Gewissen einmal am Wochenende nicht zu arbeiten und ich denke immer das sollte doch selbstverständlich sein.
00:13:06: Ja also spürst Du das auch?
00:13:09: Ja und es muss jetzt unbedingt so sein dass dass es das Wochenende ist, das frei ist.
00:13:16: Gerade wenn wir Solopreneurinnen sind, wir dürfen uns ja die Zeit auch gestalten dementsprechend und es kann sein, dass dein eigener innerster Rhythmus sich wünscht am Samstag und am Sonntag zu arbeiten,
00:13:30: dafür hast du unter der Woche Zeiten, die du dir frei nimmst.
00:13:34: Aber diese Pausen und aber sie sind wichtig.
00:13:38: Das habe ich durch dich lernen dürfen.
00:13:41: Ich muss das mal euch Hörerinnen unbedingt verraten, dass aller Erste was die Elisabeth gemacht hat war,
00:13:50: so und jetzt machst einmal deinen Terminkalender auf und trage dir bitte jeden Tag eine zwanzigminütige Pause ein!
00:13:58: Und der weitere Schritt war dann – auf das kommen wir noch zu – und dann tragst du dir Zeiten zum Essen ein.
00:14:05: Aber wie gesagt, auf das komm'n wir nachher.
00:14:08: Ich möchte mit dir über diese freundlich gemeinten Scheinlösungen sprechen, über Dinge, die gut gemeint sind aber komplett an der Realität vorbeigehen.
00:14:21: Wie zum Beispiel, du auch in deiner Keynote in der Speaker's Night von der Rhetorik-Mastery gesagt hast, dieses Beispiel dieses gut gemeinten Obstkorbs.
00:14:35: Bitte erzähle uns das ein bisschen was du damit gemeint hast.
00:14:40: Ich war ja dabei, aber lass unsere Hörerinnen bitte daran teilhaben.
00:14:45: Der berühmt-berüchtigte Obstkorb?
00:14:48: Die Frage, hat er Berechtigung oder hat er keine Berechtigung mehr?
00:14:53: Ich kriege sie immer wieder gestellt weil ich mit Unternehmen arbeite.
00:14:58: Ist es in Ordnung dass wir noch einen Obstkorb haben?
00:15:00: Ja bitte unbedingt, doch wählt ihn gut aus.
00:15:07: Ich habe das selbst auch
00:15:09: in meiner Zeit als Mitarbeiterin, hatten wir ein Salutogenese-Projekt und wir bekamen ein gewisses Budget pro Woche zugeteilt und durften uns dann, also unsere Kollegin ging dann einmal in der Woche einkaufen und wir hatten den wunderbaren Obstkorb.
00:15:23: Es waren drinnen Äpfel, Birnen, Bananen, Orangen und ich saß damals im Kundinnenservice,
00:15:33: also wirklich volles Frontoffice.
00:15:36: Wann soll ich eine Orange schälen, ohne dass meine Hände klebrig sind,
00:15:40: wenn ich keine Zeit habe zum nächsten Waschbecken zu gehen weil ich im Büro kein Waschbecken habe.
00:15:46: Einen Apfel kann ich anbeißen dann kommt die nächste Kundin in und möchte was oder das Telefon läutet oder wie auch immer jeder Büroalltag gestaltet ist.
00:15:57: In diesem Setting hatten wir auch kaum Pausen, doch der Obstkorb war Montag Mittag gekauft -
00:16:04: Dienstag Mittag war er schon aufgegessen.
00:16:06: Unser Hausbetrieb hatte mehr Zeit am Abend und konnte da gut zugreifen.
00:16:12: Somit hatten manche mehr, manche weniger.
00:16:16: Die Lösung wäre für mich in dem Fall gewesen was häppchenweise zu essen.
00:16:20: Hätten wir zum Beispiel Mandarinen gehabt wär es schon ein bisschen leichter zum Schälen gewesen, hätten wir Weintrauben gehabt oder Nüsse, oder Trockenobst
00:16:34: dann wäre es leichter zum Essen gewesen auch für die Pausen schneller zu integrieren weil schnell ist natürlich immer so ein Wort das muss immer schnell gehen.
00:16:42: Das hätten wir auch langsamer essen können in der selben Zeit wie schneller.
00:16:47: Also danke dass du das nochmal mit uns teilst
00:16:49: und es war ja tatsächlich so, eine Teilnehmende, die liebe Gudrun hat ja einen ja, das war eine Riesenschale an Schokolade mitgehabt.
00:17:00: Und es war tatsächlich in den Pausen... In dem Obstkorb haben sich Orangen vorgefunden,
00:17:08: Weintrauben haben wir glaube ich nur einmal gehabt oder?
00:17:12: Doch
00:17:12: die waren schnell weg!
00:17:13: Die waren sehr schnell weg aber ... Ja, ich muss auch gestehen,
00:17:18: auch ich habe schnell zur Schokolade gegriffen weil wir haben nur kurze Pausen gehabt und Schokolad ist halt schneller gegangen.
00:17:25: Aber über das Zuckerthema reden wir noch,
00:17:27: ja, da muss sich unbedingt noch dran bleiben bei dir.
00:17:31: Das bedeutet aber auch, empfindest du das als eine Unachtsamkeit
00:17:40: de facto wie man den Obstkorb gestaltet oder ist es mangelndes Wissen?
00:17:47: Zum Teil, würde ich jetzt aus meiner Erfahrung es so sehen.
00:17:50: Es ist zum Teil also nicht Unachtsamkeit!
00:17:54: Es geschieht aus einem guten, wohlgemeinten Grund, dass es den Obstkorb gibt oder dass es solche Dinge gibt... ...es ist nur nicht immer so das Wissen dahinter steht und auch die Praxistauglichkeit bis zum Ende gedacht wird.
00:18:09: Es gibt ein Budget, es wird eingekauft, doch Wichtig ist ja auch zu wissen, oder das Feedback zu bekommen, sich Feedback einzuholen
00:18:18: wenn man diesen Obstkorb oder was auch immer man an gesunden Maßnahmen setzt, kommt es auch bei den Mitarbeitern und bei dem Menschen tatsächlich so an wie es gemeint wurde, denn sonst wird ganz viel Geld, Zeit, Mitarbeiterinnenzeit verschossen.
00:18:34: Kann ich sehr gut verstehen und liegt es da an der Aufklärung?
00:18:39: Wie kann man das ändern?
00:18:41: Miteinander sprechen.
00:18:43: Geht das dann vom CEO, ist es die HR-Abteilung?
00:18:46: Also wer sind die Leute, die hier tatsächlich etwas in Bewegung setzen können.
00:18:53: Unterschiedlich!
00:18:55: Es gibt mittlerweile schon sehr viele Ansprechpartnerinnen in den Unternehmen, sei es HR, Employer Branding, Betriebsrat.
00:19:03: Da ist es natürlich wichtig zu wissen, wer ist da die nächste Kontaktperson und wer geht einkaufen?
00:19:10: Oft sind's die Reinigungskräfte meiner Erfahrung nach, die Einkaufen gehen oder Rezeptionistinnen, die einkaufen gehen.
00:19:20: Die haben ganz einen anderen Tätigkeitsbereich.
00:19:22: Die kriegen die Order von der Führung oder von der mittleren Führungs-Ebene.
00:19:27: Wir haben ein Obstkorb – wenn wir jetzt sagen, wir machen den Obstkorb oder ich habe es auch schon gesehen, dass es in Unternehmen auch süße Boxen gab.
00:19:34: Da gab's Knoppers und Müsliregel also alles mögliche, eine Sweetbar, alles hab' ich schon gesehen.
00:19:42: Wer Zeit hat, wem man Zeit gibt für diesen Slot, geht einkaufen,
00:19:47: hat das Budget und fertig.
00:19:49: Wie gesagt ob es dann tatsächlich gut ankommt da heißt daran zu schärfen in der Führungsebene dass es auch wirklich gut ankommt.
00:19:57: Ich möchte das unbedingt heute ausnutzen, dass wir ja so eine Expertin hier am Tisch haben und ich möchte mit dir tatsächlich über Ernährung reden, ohne irgendwelche Märchen.
00:20:10: In aller Ehrlichkeit, was machen die meisten Menschen im Alltag bei ihrer Ernährung falsch?
00:20:17: Deiner Meinung
00:20:18: nach.
00:20:42: Viele Menschen lesen in unterschiedlichsten, mittlerweile wir können die KI fragen, Chat GPT, wir haben Rezepte,
00:20:49: wir haben auf Social Media unendlich viele Tipps und wenn wir jetzt das Pferd von hinten aufzäumen und sagen jede Person auf dieser Welt ist individuell -
00:21:01: das heißt One size fits all gibt es nicht!
00:21:05: Das was die eine Person auf Social Media oder auf Chat GPT, oder wo auch immer diese Rezepte, oder diese Empfehlungen herkommen,
00:21:13: denkt das es gut ist für diese eine Person, mag für die andere gar nicht gut sein.
00:21:18: Es gibt ja auch gesunde Ernährung und ich spreche gern von der richtigen Ernärung.
00:21:22: Das was mir gut tut bedeutet nicht, dass es dir guttut und umgekehrt.
00:21:27: Da würde ich eher sagen wenn wir schon darüber sprechen,
00:21:30: falsch, würde ich es so ansetzen dass es wichtig ist dass wir viel mehr individualisieren.
00:21:37: Du kannst Frühstück gerne haben oder du kannst das Frühstuck auslassen, je nachdem was dir Energie gibt oder Energie nimmt.
00:21:46: Bist du eine Befürworterin von so Nahrungs-Unverträglichkeits-Tests?
00:21:54: Das tät mich jetzt wirklich interessieren!
00:21:55: Von Nahrungsunverträglichkeitstest?
00:21:57: Also dass man mal überhaupt weiß, welche Nahrung man verträgt?
00:22:01: Warum frage ich das?
00:22:03: Weil wie ich mit Dr.
00:22:05: Katja Schlemit zum Arbeiten angefangen habe, da haben wir wirklich mal ausgetestet was jetzt gerade geht und was aber nicht bedeutet hat, dass es nie wieder gehen wird,
00:22:16: ja,
00:22:17: wie siehst du das?
00:22:18: Ja, ich finde es total fein. Also ich kann es auch aus meiner Perspektive sagen, ich hatte gefühlt mein halbes Leben lang wenn ich bestimmte Speisen gegessen hab Bauchweh,
00:22:33: nur wusste nicht welche Speisen das sind.
00:22:35: Und ja dann kam ich in die Wechseljahre und die Wechseljahre beschönigen nichts.
00:22:42: Die knallen einem alles auf den Tisch, was vielleicht im Leben noch gerne angeschaut werden möchte.
00:22:48: Und ich erlebte es und war auch vor kurzem bei einer Veranstaltung wo eine Gynäkologin, Hormonärztin, auch über das Thema gesprochen hat und ich sie auch explizit darauf angesprochen habe.
00:22:59: Mir fällt auf dass zunehmend mehr Frauen ab 40, 45 eine Histaminintoleranz haben.
00:23:07: Das bekam ich auch bestätigt, man arbeitet gerade an Studien.
00:23:11: Der Körper verändert sich und das Wissen, habe ich eine Laktose Unverträglichkeit,
00:23:16: habe ich vielleicht eine Zöliakie wo der Darm Probleme hat die Nahrung zu verwerten oder ein sogenanntes Leaky Gut, wo man sagt ein durchlässiger Darm?
00:23:25: All das Wissen können wir als Nutzen nehmen und uns dann noch viel besser ernähren,
00:23:32: wenn wir wissen, hier ist vielleicht ein kleines Leak, ein kleiner Durchlass und der Körper kann all das nicht verarbeiten, dann geben wir Nahrungsergänzungsmittel, Nahrung in unseren Körper hinein und es ist eigentlich ein teurer Griff ins Klo.
00:23:49: Okay sehr schön formuliert!
00:23:52: Ich möchte unbedingt mit dir über das Thema Zucker sprechen.
00:23:55: Weißt du warum?
00:23:57: Du weißt ja, ich bin auch ungebundene Versicherungsmaklerin und gehe auch immer diesbezüglich in die Weiterbildung und eines der Hauptursachen, warum auch jemand aus dem Berufsleben frühzeitig ausscheidet ist mittlerweile Diabetes!
00:24:15: Und Diabetes nicht erst in einem hohen Alter sondern ganz, ganz viel schon Diabetes oder Anzeichen auf Diabetes im frühen Kindesalter.
00:24:27: Kannst du unseren Hörerinnen mal nur in kurzen Worten,
00:24:31: es gibt ja für die Vertiefung, gibt's ja deine Zuckerfrei Challenge, in der du ja ganz genau erklärst was Zucker tut aber bitte vielleicht in drei Sätzen,
00:24:40: geht das oder ist es zu wenig?
00:24:43: Was Zucker auslöst?
00:24:45: Und ich möchte unbedingt auch Eltern in dieser Folge ansprechen, damit sie auch bewusst hier etwas im Sinne ihrer Kinder tun können bei der Ernährung.
00:24:58: Weil wir da ja im Prinzip schon am allerbesten ansetzen können.
00:25:02: Oft kommen die Menschen ja dann erst drauf, wenn es in ihrem Leben fünf oder drei vor zwölf ist.
00:25:08: Wo wir ganz perfekt ansetzen können, ist natürlich die Ernährung der Kinder.
00:25:12: Wenn wir uns jetzt an einem Beispiel vorstellen unser heiß geliebtes Kind geht in den Kindergarten oder in die Schule, was darf da in der Jausenbox landen?
00:25:22: Kinder haben ja einen ganz besonders hohen Energiebedarf.
00:25:26: Die denken viel und bewegen sich ganz viel.
00:25:29: Und dann kommt in diese Jausenbox ein Brot oder irgendetwas Süßes hinein, irgendwas Süßes aus dem Supermarkt, weil es muss schnell gehen oder Croissant in der Früh noch schnell beim Bäcker gekauft,
00:25:42: kommt dann in diese Jausenbox hinein und dann ist dieses Kind nach zwei Stunden nach dem Frühstück wenn es hoffentlich gut gegessen hat, dann ist das Kind voll in ihrer Energie oder in der eigenen Energie und isst dieses Croissant.
00:25:54: Das heißt der Blutzuckerspiegel geht den ganzen Tag rauf, runter, rauf, runter aber weder die Nährstoffe noch die wirklich wahre Energie, der Energiebedarf ist gefüllt.
00:26:05: Das heißt es kann sein dass das Kind zappelig wird weil der Zucker abgebaut werden muss.
00:26:11: Es gibt auch Kinder die sehr blass im Gesicht sind.
00:26:17: Das erkennt man oft.
00:26:18: Es sind viele auch Kinder, die so ein Lolli im Mund haben ständig.
00:26:23: Da lohnt sich's auch darauf zu schauen, haben die vielleicht schon eine beginnende Fettleber,
00:26:28: die wird größer, hat nichts mit Alkohol zu tun,
00:26:30: sondern mit einem Zuckerüberschuss.
00:26:32: Weil Gummibärli in der Jausenbox gelandet sind
00:26:35: oder auch diese Quetschies sind jetzt super beliebt bei vielen...
00:26:38: Ja seh ich
00:26:39: ur viele Kinder mit den Quetschies in der Hand.
00:26:42: Zischt
00:26:42: die Energie super schnell ins Gehirn, in den Körper doch die ganz normale Verdauung mit beißen, Enzymbildung, Darm verstoffwechseln ist ja dann gar nicht mehr gegeben.
00:26:55: Was wär deiner Meiung nach so eine wirklich gesunde Jause für den Kindergarten oder für die Schule?
00:27:02: Obst geschnitten und schön aufbereitet.
00:27:07: Gemüse, Karotten, schön geschnitten.
00:27:10: Stückchen Käse dazu wenn man vegetarisch ist das brauchts halt auch, wir sagen auch in der Ernährungssprache sagt man Mikronährstoffe und Makronährstoffe.
00:27:21: Das heißt, wenn wir bei den Makronärstoffen sind dann braucht es eben das Gemüse, das Obst aber auch die Eiweißquelle denn die macht satt.
00:27:30: Also auch das hart gekochte Ei zum Beispiel?
00:27:32: Auch ein hart gekochtes Ei wäre eine gute Alternative.
00:27:36: Okay also da kann man schon... präventiv auch für das Erwachsenenalter sehr viel tun offensichtlich.
00:27:45: Aber weißt du was ich gestehen muss?
00:27:47: Ich habe das wie mein Sohn in die Schule gegangen ist oder Kindergarten gegangen ist, ich hab das nicht gewusst.
00:27:54: Also ich wusste dass in dieser Form nicht.
00:27:58: Es war nur immer so lustig.
00:27:59: Manchmal habe ich auch diese gesunde Jause versucht und dann hat er mir erzählt dass man dann getauscht hat in der Schule.
00:28:09: Du bist ja eine ganz große, kann ich sagen Verfechterin von... Wie heißt das?
00:28:15: Essensvorbereitung Meal preparation.
00:28:19: Und warum ist für dich Meal Prep nicht nur ein Lifestyle-Trend sondern
00:28:28: fast,
00:28:29: so wie ich es verstanden habe, eine Form von Selbstachtung?
00:28:35: Meal prep, Mahlzeiten vorbereiten, wie man auf Deutsch
00:28:38: dazu sagt, ist für mich meine persönliche Lebensphilosophie.
00:28:43: Ich lebe das, ich liebe es denn ich stehe ja nicht gerne jeden Tag in der Küche.
00:28:48: Ich liebe mein Business und mag gerne auch Zeit für mich haben.
00:28:52: Das heißt wenn ich vorkoch, das mache ich so zweimal in der Woche, am Wochenende wird frisch gekocht und frisch gegessen, dann koche ich für zwei Tage vor und es bedeutet für mich Selbstfürsorge!
00:29:03: Denn zum einen, ich putze ja auch nicht so gern jeden Tag die Küche - habe ich vorbereitet.
00:29:09: Ich brauche es dann nur mehr aufwärmen und ja, es gibt einen geringen Nährstoffverlust
00:29:15: und dann liebe ich auch die Mikrogrün, die es mittlerweile schon in jedem Supermarkt gibt, die Sprossen,
00:29:19: da kann ich das aufwerten und somit hab' ich Zeit in Ruhe zu essen!
00:29:24: Ich kann wirklich mich auf das Essen konzentrieren – auf die Nahrungs- und auf die Nährstoffaufnahme und verplempere unter Anführungszeichen, also wahrscheinlich die, die super gerne jeden Tag in der Küche stehen und kochen werden was anderes sagen.
00:29:37: Aber ich finde es wirklich toll und im Berufsalltag ist es so wichtig, es soll immer schnell gehen.
00:29:42: Schnell!
00:29:43: Und es sollte im Idealfall gesund sein
00:29:45: und dass es köstlich sein darf gehört ja auch noch dazu.
00:29:51: Also das habe ich durch dich auch wieder in meinen Alltag eingebracht wieder Essen vorzubereiten oder genau mir auch zu überlegen, was ich essen werde.
00:30:04: Elisabeth du begleitest Menschen die ja sagen sie wollen etwas verändern.
00:30:09: Und wenn du ganz ehrlich bist, wie viele wollen wirklich gesund werden
00:30:16: und wie viele wollen eigentlich nur so schnell wie möglich wieder funktionieren damit Sie weiter machen können wie bisher?
00:30:26: Mittlerweile arbeite ich nur mehr mit Kundinnen, die wirklich etwas bewegen wollen.
00:30:36: Ich erlaube es mir und schenke es meinen Kundinnen auch, dann zu sagen wenn es danach wieder so weitergehen soll wie bisher, dann knackts und reibt's.
00:30:49: Denn das Leben kommt dann wie ein Boomerang wieder zurück und
00:30:53: dann erkannt zu haben, dass die Veränderung viel mehr macht damit,
00:30:59: dass sie gesund bleiben, wenn sie es wirklich erkannt haben,
00:31:02: dann wollen Sie das auch!
00:31:03: Wenn das warum dahinter steht,
00:31:05: dann passiert einfach so viel
00:31:07: und wenn es danach wieder so weitergehen soll, dann sind auch sie selbst frustriert.
00:31:13: Denkst du, dass,
00:31:17: weil wenn wir über das investieren reden, investieren in seine Gesundheit,
00:31:23: das muss ich schon sagen, habe ich schon gemerkt,
00:31:27: wenn ich wirklich ... wie heißt das Bio-Ware kaufe,
00:31:31: wenn ich in den Denns einkaufen gehe, was ich durch dich angefangen habe... Muss ich schon wirklich sagen, das kost' Geld. Kann das mitunter auch ein Grund sein warum man lieber zum Schnitzel greift wo man es - stellt euch vor, 12 Stunden braucht es, bis ein Schnitzel verdaut ist,
00:31:53: habe ich durch die Elisabeth jetzt dieses Wochenende lernen dürfen!
00:31:57: Glaubst du liegt's auch an dem, dass das ein Hindernis sein kann?
00:32:01: Ich bin der Meinung, es liegt nicht am Preis!
00:32:04: Wir haben mittlerweile in Österreich im DACH-Raum gute Preise für Bio-Qualität,
00:32:11: wenn man Bio einkaufen möchte, was ich natürlich empfehle, weil wir weniger Spritzmittel haben.
00:32:17: Es ist das was wir essen,
00:32:19: das lagert sich ja auch im Körper ab,
00:32:20: das nährt uns und wenn wir jetzt Giftstoffe, Spritzmittel essen, bleibt ja auch im Körper.
00:32:26: Aber falls es finanziell nicht möglich ist,
00:32:30: also Ich weiß, es gibt Bio-Supermärkte,
00:32:33: die sind wirklich sehr High Price!
00:32:35: Es gibt auf der anderen Seite mittlerweile aber andere Supermärkte, die sehr gute Qualität, frische Qualität haben
00:32:40: oder bitte auch gerne über den Tellerrand drüber schauen und entdecken, was gibt es,
00:32:46: es gibt in Wien wunderbare Bauernläden, Bauernmärkte.
00:32:50: Ich finde diesen Gedanken so wichtig auch, Menschen die so viel Engagement in die Lebensmittelverarbeitung, in den Anbau und die Landwirtschaft investieren,
00:33:02: die dürfen ja auch noch einmal gefördert und unterstützt werden – Support Local!
00:33:08: Das heißt es tut uns gut und denen gut, Wertschätzung und Wertschöpfung.
00:33:12: Und wenn es weniger leistbar ist weil das Börsel das nicht hergibt, dann gibt es normal,
00:33:18: also kann man Gemüse in jedem Supermarkt kaufen, kann es gut verwerten aber ich weiß natürlich, wenn das Schnitzel aus dem Packerl vom Supermarkt, Ratsch aufreißen, fünfzehn Minuten ins Rohr, aufbacken lassen, ist natürlich die angenehmere, schnellere Variante.
00:33:37: Ob es langfristig die gesündere und lebenswertere Variante ist, diese Frage darf sich gerne jede Person selbst stellen.
00:33:46: Da bin ich ganz bei dir.
00:33:47: Vor allem also ich liebe Gemüse im Backofen und ich finde nicht, dass es weniger schnell geht als... Also ich habe nie Schnitzel aus dem Tiefkühler.
00:34:00: Das gibt's bei mir nicht!
00:34:01: Wenn schon Schnitzel dann wirklich in Butterschmalz ausgebacken!
00:34:04: Nicht schimpfen jetzt mit mir!
00:34:05: Nein das ist völlig okay.
00:34:07: Es geht ja auch um den Genuss und ich prangere nicht das Schnitzel an, sondern ich finde gerade wichtig eben so dieses bewusste hinschauen und wir sagen immer diese 80/20 Regelung, ist auch schon fad und abgelutscht, sondern zu schauen, wo
00:34:24: in meinem Alltag kann ich nährstoffreich und nährstoffdicht essen,
00:34:29: weil es der eigenen Gesundheit ja so zuträgt, weil man ist leistungsfähiger, die Haut ist schön, der Darm funktioniert ganz anders, man ist wie ein Blitzlicht im Kopf wenn man darauf achtet. Und dann genussvoll ein Zwiebelrostbraten,
00:34:45: eine Schokolade sich auf dem Mund zergehen zu lassen und wie wir es auch beim Seminar gehabt haben, den Duft des Cafés auf der Seite stehen zu haben.
00:34:55: Es geht um den Genuss und nicht sich ständig etwas zu verbieten.
00:35:00: Wir sprechen gerade so vom Trend Longevity, langlebig gesund,
00:35:05: die aktuelle Gesundheitsspanne so fit wie möglich zu halten.
00:35:09: Da gehört dazu dass wer das mag, ein gutes Glas Wein trinken darf.
00:35:15: Und es ist Lebensgenuss.
00:35:18: Wenn man das gerne mag dann bitte ja unbedingt und nicht mit dem erhobenen Zeigefinger stehen sondern einfach die gute Balance finden.
00:35:27: Danke dass du das sagst weil ich überzeugt davon bin, dass Genuss im Maße auch Lebensglück bedeutet und auch
00:35:38: die Lebenserwartung erhöht, wie gesagt,
00:35:41: Genuss im Maße, wobei ich genieße auch ein Gemüse.
00:35:47: Ich genieße Suppen.
00:35:49: Ich bin so ein Suppentiger und da haben wir ja eh auch miteinander telefoniert,
00:35:53: als ich einmal Suppe gegessen habe, kann ich mich noch erinnern.
00:35:57: Eine gute Suppe bedeutet für mich auch Genuss.
00:36:01: Elisabeth, was mich auch noch interessiert, wenn uns jetzt jemand zuhört und spürt "Verdammt, ich erkenne mich gerade wieder und ich möchte hier etwas verändern",
00:36:15: was wäre aus deiner Sicht der allerwichtigste Schritt,
00:36:20: wenn man bereit ist das Thema anzugehen - Gesundheit, Ernährung,
00:36:25: Achtsamkeit.
00:36:27: Der erste und einfachste Schritt ist einmal herzlichen Glückwunsch,
00:36:32: es ist so schön sich für sich selbst zu entscheiden.
00:36:37: Der erste Blick beim Einkaufen darauf zu achten, was darf denn da am Förderband liegen?
00:36:44: Und da die Ausgewogenheit zu finden, zu schauen, was liegt drauf das was Gutes, Köstliches Genussvolles und Gesundes am Teller legen darf.
00:36:55: Keep it simple, make it easy.
00:36:57: Eines meiner Mottos!
00:36:59: Und der erste Schritt, es braucht keine Raketenwissenschaft, man braucht jetzt nicht gleich einen Zweijahresvertrag im Fitnesscenter.
00:37:08: Vielleicht – ich weiß, manche haben es vielleicht schon öfters gehört aber das darf auch ein Friendly Reminder sein – zwei Stationen vorher aussteigen vor dem Ziel wo man landen möchte und zu Fuß ein paar Schritte gehen, die Treppe statt dem Lift verwenden, einfache Dinge in den Alltag einbauen und dann mal losgehen.
00:37:27: Diese Mikrobewegungen,
00:37:29: können die deiner Meinung nach Positives bewirken?
00:37:33: Ja, unbedingt.
00:37:35: Eine kurze Rechnung.
00:37:36: Fünf Minuten am Tag sind 1845
00:37:41: Minuten im Jahr, sind dreißig Stunden im Jahr.
00:37:48: Fünf Minuten Bewegung sind dreißig Stunden im Jahr.
00:37:52: Klingt viel!
00:37:53: Dreißig Stunden und fünf Minuten ist nicht so viel.
00:37:57: Ja, absolut.
00:37:59: Ich habe es jetzt gemerkt, liebe Hörerinnen, wir bauen gerade meinen Keller um und seit zehn Tagen, also so viele Stufen rauf und runter bin ich schon lange nicht gegangen und ich muss dir gestehen, das war meine Sporteinheit aber auch durch unsere Zusammenarbeit habe ich mir tatsächlich angewöhnt nicht mehr den Lift zu nehmen, sondern zu Fuß zu gehen.
00:38:25: Ich möchte eine abschließende Frage stellen, du hast mit deiner Zuckerfrei Challenge und deinen Kochworkshops Formate geschaffen, die Gesundheit tatsächlich greifbar machen und Menschen konkret ins Tun bringen.
00:38:43: Was verändert sich bei Menschen
00:38:46: meistens
00:38:47: zuerst? Der Körper,
00:38:51: die Energie, die Stimmung oder das Bewusstsein?
00:38:58: Als erstes merke ich, dass sich der Körper verändert,
00:39:04: die Stimmung und danach in Summe des Bewusstseins.
00:39:09: Okay!
00:39:10: Sehr spannend.
00:39:12: Sehr spannend, dass du das sagst, finde ich total interessant.
00:39:17: Danke, liebe Elisabeth!
00:39:19: Das sind auch wunderbare Worte.
00:39:22: Darf ich für mich einmal etwas zusammenfassen?
00:39:26: Ist das in Ordnung so für dich?
00:39:27: Ich
00:39:28: überlege jetzt noch ganz kurz weil du gesagt hast eben was sich verändert... Die Rückmeldung einer wunderbaren Kundin war, sie ist viel geduldiger im Alltag.
00:39:38: Wirklich?
00:39:39: Weil du sagst die Stimmung,
00:39:40: also eines der ersten Punkte ist die Stimmung.
00:39:42: Ja. Kann ich bestätigen.
00:39:47: Bei mir war es durch dich, wars das Bewusstsein interessanterweise, was sich bei mir verändert hat.
00:39:53: Dieses Bewusstsein es mir wert zu sein, mir Pausen zu gönnen, achtsam mit mir umgehen zu dürfen.
00:40:02: Da hast du den Impuls gesetzt.
00:40:06: Also bei mir war's zuerst das Bewustsein, was so Klick gemacht hat.
00:40:13: Und was ich an diesem Gespräch so wirklich, wirklich auch schön finde,
00:40:20: dass es hier nicht nur um Selbstoptimierung geht.
00:40:25: Und was ich an dir so schätze, dieses nicht Kalorien zählen und nicht die nächste Disziplinübung.
00:40:35: Ich kann das nun wirklich als deine Klientin bestätigen.
00:40:39: Es geht um viel Grundsätzlicheres, nämlich darum wie wir mit uns selbst umgehen und darum ob wir warten bis der Körper schreit oder ob wir anfangen früher zuzuhören.
00:40:56: Und vielleicht ist das die unbequeme Wahrheit dieser heutigen Folge.
00:41:02: Viele Menschen ruinieren ihre Gesundheit nicht aus einer Bosheit gegen sich selbst, sondern aus einer Gewohnheit, aus Tempo, aus Anpassung.
00:41:15: Aus einem Alltag den sie irgendwann für normal gehalten haben.
00:41:20: Aber normal ist nicht automatisch gesund und gesund ist auch nicht das was gut aussieht.
00:41:31: Gesund ist das was nämlich auf Dauer anhält. Lange Rede, kurzer Sinn:
00:41:40: Dein Körper ist kein Nebenschauplatz, er ist die Grundlage von allem.
00:41:47: Liebe Elisabeth, würdest du mir in dieser Zusammenfassung zustimmen?
00:41:52: Sehr!
00:41:52: Der Körper ist unser Best Buddy und wir dürfen gut für uns sorgen.
00:41:57: Du ich danke dir vielmals dass du dir die Zeit genommen hast,
00:42:01: es war ein wunderbares Gespräch.
00:42:05: Und jetzt an dich, liebe Hörerin. Wenn dich diese Folge berührt hat, dann hör sie bitte nicht nur einfach fertig.
00:42:14: Schick Sie an einen Menschen von dem du weißt dass er gerade nur noch funktioniert!
00:42:22: Abbonier bitte den Podcast wenn du Gespräche willst, die nicht an der Oberfläche stehen bleiben
00:42:28: und vor allem nimm dir aus dieser Folge nicht zehn Vorsätze mit sondern nur einen einzigen ehrlichen Schritt, denn Gesundheit beginnt selten mit einem großen Umbruch,
00:42:42: sie beginnt oft in dem Moment, in dem du aufhörst dich selbst permanent zu übergehen.
00:42:50: Danke fürs Zuhören!
00:42:51: Bis
00:42:51: zum nächsten Mal bei Lange Rede, kurzer Sinn - Leben, Leute und Liquidität.
00:42:59: Ab jetzt, treffen wir uns jeden Dienstag, wöchentlich, bei Lange Rede, kurzer Sinn - Leben, Leute & Liquidität.
00:43:09: Ich freue mich auf Dich.
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